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Nahost-Eskalation drückt Dax zum Monatsstart unter 25.000 Punkte

Tips LogoNiklas Killinger, 02.03.2026 11:20

FRANKFURT. Zum Start in den Börsenmonat März dürfte der Dax am Montag zunächst nachgeben und unter 25.000 Punkte rutschen. Damit rückt auch das jüngste Rekordniveau vorerst in den Hintergrund. Im Fokus stehen zudem der Ölpreis und wichtige Konjunkturdaten sowie mehrere Dax-Bilanzen im Wochenverlauf.

Der Dax rutscht zum Wochenauftakt unter 25.000 Punkte. Ölpreis, Straße von Hormus und US Daten setzen die Märkte unter Druck. (Symbolbild); Foto: m.mphoto/stock.adobe.com

Wie boerse.de am 2. März 2026 berichtet, erwarteten Marktbeobachter zum Wochenauftakt einen Dax-Rückgang, nachdem der Index in den ersten zwei Monaten leicht zugelegt hatte. Vor dem Wochenende hatten einige Analysten noch neue Bestmarken im Blick, nun bremst die geopolitische Lage die Risikofreude.

Neben der Nervosität an den Aktienmärkten richtet sich der Blick vieler Anleger auf Energiepreise. Steigende Kosten für Öl gelten kurzfristig als zentraler Belastungsfaktor für Unternehmen und Stimmung.

Ölpreis und Straße von Hormus rücken in den Fokus

Die militärische Zuspitzung im Nahen Osten ließ die Ölpreise zum Wochenbeginn deutlich anziehen. Besonders kritisch bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus, durch die ein großer Teil der weltweiten Öltransporte läuft.

Zusätzliche Unsicherheit kommt durch Hinweise auf Einschränkungen im Schiffsverkehr in der Region. Um gegenzusteuern, kündigte die Kerngruppe der Opec+ für April eine stärkere Produktionsausweitung an als zuvor von vielen Beobachtern erwartet.

Marke von 25.000 Punkten bleibt für den Dax wichtig

Aus technischer Sicht gilt die Zone um 25.000 Punkte als bedeutend, weil sie zuletzt als Richtwert diente. Kurzfristige Rücksetzer könnten laut Markteinschätzungen dennoch Chancen für längerfristig orientierte Anleger eröffnen, solange die Lage nicht weiter eskaliert.

Parallel zeigt sich ein Stimmungswandel im globalen Vergleich: Europäische Aktien standen zuletzt stabiler da, während an US-Börsen die Skepsis gegenüber stark gelaufenen Technologiewerten zugenommen hat.

Konjunkturdaten und Bilanzsaison bestimmen die Woche

Für neue Impulse sorgen in den USA mehrere Stimmungs und Arbeitsmarktdaten. Besonders der Arbeitsmarktbericht am Freitag gilt als wichtiger Prüfstein für die Zinserwartungen, zuvor stehen auch Einkaufsmanagerindizes auf dem Kalender.

In Deutschland bringt die Berichtssaison zusätzliche Bewegung. Unter anderem werden im Laufe der Woche Zahlen von Beiersdorf, Adidas, Bayer, Continental, Symrise sowie später auch Merck und DHL erwartet, am Freitag folgt Lufthansa.


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