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Tragödie auf der Rodelbahn: 63-Jähriger stirbt nach Sturz über Felswand

Tips Logo Thomas Leitner, 02.01.2026 18:35

TIROL. Ein Rodelausflug in Osttirol endet tödlich. Ein 63-Jähriger stürzt mit seiner Frau bei Nikolsdorf über steiles Fels- und Waldgelände. Für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.  

Rodelunfall in Tirol endete tödlich (Foto: Dominik Ultes/adobe.stock)
Rodelunfall in Tirol endete tödlich (Foto: Dominik Ultes/adobe.stock)

Ein dramatischer Unfall hat sich am Neujahrstag im Gemeindegebiet von Nikolsdorf ereignet. Ein 63-jähriger Österreicher kam bei einem schweren Rodelabsturz ums Leben, seine Ehefrau wurde lebensgefährlich verletzt.

Fahrt endet in tödlichem Abgrund

Gegen 16 Uhr war das Ehepaar gemeinsam auf einer Rodel von der Rabantalm talwärts unterwegs. Die Tochter und der Schwiegersohn fuhren voraus. In einer leichten Linkskurve geriet die Rodel plötzlich über den rechten Rand der Forststraße hinaus. Direkt daneben fällt das Gelände steil ab und geht nach wenigen Metern in nahezu senkrechtes, rund 25 Meter hohes Felsgelände über. Das Ehepaar stürzte ungebremst in die Tiefe.

Sturz über Felsen und steiles Waldgelände

Nach dem ersten Absturz über die Felskante rutschten die beiden noch weitere rund 50 Meter über etwa 55 Grad steiles, schneebedecktes Waldgelände ab. Der 63-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen, seine 58-jährige Ehefrau wurde schwerst verletzt. Aufsteigende Rodler entdeckten frische Spuren über den Fahrbahnrand hinaus und hörten Schreie aus der Tiefe. Sie setzten sofort einen Notruf ab.

Großeinsatz der Einsatzkräfte

Der Schwiegersohn stieg zu den Verunfallten ab und leistete bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät – der Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. Die schwer verletzte Frau wurde gegen 17 Uhr vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen, zunächst ins Bezirkskrankenhaus Lienz und anschließend ins LKH Klagenfurt überstellt. Der Verstorbene wurde nach Abschluss der Ermittlungen von der Bergrettung Lienz geborgen. Insgesamt standen 22 Bergretter, zwei Alpinpolizisten sowie ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.

 


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