Tragödie auf Teneriffa: Deutsche Wanderin (35) tot aufgefunden
TENERIFFA. Ende Februar ist eine 35-jährige Deutsche auf Teneriffa tödlich verunglückt. Nach einer dreitägigen Suche fanden Einsatzkräfte ihre Leiche im schwer zugänglichen Teno-Gebirge.

Einsatzkräfte auf Teneriffa haben Anfang März den Tod einer 35-jährigen Deutschen bestätigt, die Ende Februar tagelang in der Nähe des Mirador de Hilda im zerklüfteten Macizo de Teno vermisst worden war. Das berichtet das Medium „CanarianWeekly“.
Nach drei Tagen intensiver Suche in einem der steilsten und schwer zugänglichen Gebiete der Insel wurde ihr Körper am Samstag, dem 28. Februar, entdeckt.
Groß angelegte Suchaktion
Das Gebiet, in dem sie gefunden wurde, liegt an der Route zwischen Santiago del Teide und Masca. Die Gegend ist für ihre spektakuläre Landschaft bekannt, zugleich aber auch für gefährliche Steilklippen und schwer einschätzbare Bedingungen.
Alarm wurde am Donnerstag, dem 26. Februar, gegen 21:15 Uhr ausgelöst, woraufhin unter der Leitung der Guardia Civil eine groß angelegte Suchaktion begann.
Schwieriges Gelände
Beteiligt waren unter anderem spezialisierte Bergrettungskräfte sowie Umweltschutzbeamte und die örtliche Polizei. Unterstützung kam von freiwilligen Feuerwehrleuten aus Santiago del Teide und Berufsfeuerwehren aus Guía de Isora, die das Gelände Meter für Meter absuchten. Tiefe Schluchten und instabiler Untergrund erschwerten die Arbeiten erheblich.
Obduktion soll Todesursache klären
Am darauffolgenden Freitag suchten die Einsatzkräfte vom frühen Morgen bis zum Einbruch der Dunkelheit. Wegen schlechter werdender Sicht und des gefährlichen Geländes musste die Suche jedoch über Nacht unterbrochen werden.
Am Samstag bei Tagesanbruch wurde sie fortgesetzt, wenige Stunden später entdeckten die Teams die Leiche der Frau in dem Gebiet, in dem sie zuletzt gesehen worden war. Die genaue Todesursache soll nun eine Obduktion klären.


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