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Tragödie: Weltreisender aus Deutschland (29) kommt in Südamerika ums Leben

Tips LogoManuel Tonezzer, 22.01.2026 19:31

PERU. Der deutsche Florian Berg ist in den peruanischen Anden während eines Gewitters von einem Blitz getroffen worden. Der 29-Jährige war auf Weltreise, als sein Lebenstraum auf tragische Weise endete.

Peru liegt an der Westküste Südamerikas und reicht von der Pazifikküste bis in die Hochanden. Das Land ist bekannt für seine vielfältigen Landschaften, darunter Regenwald, Gebirge und Wüsten Symbolbild: stock.adobe.com/ Nico Stengert

Der Globetrotter Florian Berg aus Zülpich-Bürvenich im Kreis Euskirchen (NRW) ist tot. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Nach ersten Angaben der Polizei in Peru wurde Berg während eines heftigen Gewitters in der Region Áncash von einem Blitz getroffen. Der junge Abenteurer war am Samstag von der Stadt Huaraz aus gestartet, um den Hochlandsee Laguna de Conococha zu erreichen.

Umfangreiche Suche

 

Über einen Tag lang fehlte von ihm jede Spur. Erst dann wurde eine Suche eingeleitet, die von örtlichen Medien als umfangreich beschrieben wurde. Laut Berichten hatte Berg in seinem Zelt Schutz gesucht, als das Unwetter über die Region zog und ihn offenbar traf.

Florian Berg hatte seine Weltreise im März 2024 begonnen. Sein Ziel war eine Weltumrundung mit dem Fahrrad. Über 30 Länder durchquerte er dabei und dokumentierte seine Erlebnisse auf seiner Homepage. Kälte, Hitze und Hunger waren Teil seiner Reise, die er bewusst ohne Unterstützung durch ein E-Bike absolvierte.

Afrika war nächstes Ziel

Für Berg war die Tour eine Form, die Welt direkt zu erleben. Oft übernachtete er im Freien und war teils tagelang ohne Netz und sauberes Wasser unterwegs. Sein Ziel war es, den Planeten zu verstehen und die Folgen der Klimaerwärmung aus eigener Erfahrung zu spüren.

Die nächste Etappe seiner Route sollte ihn von Peru nach Panama und anschließend nach Afrika führen. Dieser Plan wurde durch den plötzlichen Tod des 29-Jährigen abrupt beendet. Die Hintergründe seines Todes werden nun von der peruanischen Staatsanwaltschaft untersucht.

Die Gegend um Huaraz gilt als Zentrum für Bergsport und Abenteuertourismus in Peru. In der aktuellen Regenzeit kommt es dort regelmäßig zu schweren Unwettern mit Gewittern und starkem Niederschlag.


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