Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Funkel-Revolution in der Nachtszene: Warum Österreichs Bars jetzt das Feuer löschen

Tips Logo Thomas Leitner, 08.01.2026 16:00

ÖSTERREICH. Nach dem Brand in der Schweizer Bar Le Constellation im Skiort Crans-Montana, bei dem mindestens 40 Menschen starben, reagieren in Österreich Lokale mit neuen Sicherheitsmaßnahmen – und ersetzen flammende Spritzkerzen durch LED-Effekte bei Champagner-Service.

LED Flaschenstroboskop-Stäbe (Foto: Alibaba)
LED Flaschenstroboskop-Stäbe (Foto: Alibaba)

Die Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026 im Skiort Crans-Montana im Wallis hat die Nachtleben-Szene in Europa erschüttert. In einer Bar brach während einer Silvesterfeier ein Feuer aus, bei dem mindestens 40 Menschen ums Leben kamen und mehr als 100 verletzt wurden. Ermittlungen ergaben, dass an Champagnerflaschen befestigte Spritzkerzen als wahrscheinliche Ursache gelten, weil sie brennbares Material an der Decke entzündeten.

Debatte erreicht auch Österreichs Barszene

Seit dem Inferno verschärft sich die Diskussion über Sicherheit in Lokalen auch in Österreich. Erste Betriebe wie das Wiener Kultlokal Bettel-Alm sowie die Aristo Bar haben Spritzkerzen und Tischpyrotechnik bei Feierlichkeiten untersagt und verzichten künftig auf diese Effekte im Flaschenservice. Auch außerhalb Wiens zieht man Konsequenzen: Der Linzer Club Le Jardin stellte nach dem Vorfall in der Schweiz auf LED-Flashlights um.

Statt offener Flammen kommen dort nun Licht-Effekte zum Einsatz, die für visuelle Inszenierung sorgen, ohne ein zusätzliches Brandrisiko darzustellen. Der Schritt geht bewusst über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und soll ein klares Signal für mehr Sicherheit im Nachtleben setzen.

LED statt Feuer: Neuer Trend im Flaschenservice

In weiterer Folge setzen vermehrt Clubs und Bars auf alternative Inszenierungen. Statt funkelnder Flammen kommen LED-Flashlights oder spezielle Licht-Effekte zum Einsatz, die Champagner-Präsentationen visuell attraktiv gestalten, ohne offene Flammen oder Funkenflug zu riskieren. Branchenkenner sehen darin nicht nur eine Sicherheitsmaßnahme, sondern auch einen nachhaltigen Trend zu modernen, unfallfreien Show-Elementen im Party-Alltag.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden