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SESTU. Tödlicher Unfall auf Sardinien: Ein Kleinkind ist während dem Abendessen an einem Stück Bratwurst erstickt.

Symbolbild: fottoo/stock.adobe.com
Symbolbild: fottoo/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam für das Kind jede Hilfe zu spät. Es konnte trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen nicht mehr gerettet werden.

Notfall am Abend

Der Vorfall ereignete sich nach italienischen Medienberichten am Sonntagabend, 22. Februar 2026 in einer Gemeinde auf der italienischen Insel Sardinien. Das Kind saß mit seinen Eltern am Esstisch, als sich ein Stück Bratwurst in den Atemwegen festsetzte und diese blockierte. Die Eltern reagierten umgehend, versuchten die Atemwege zu befreien und alarmierten gleichzeitig den Notruf 118, den italienischen Rettungsdienst.

Mehr als 40 Minuten Reanimation

Als die Rettungskräfte eintrafen, befand sich das Kind bereits in einem äußerst kritischen Zustand. Die Sanitäter begannen sofort mit umfassenden Wiederbelebungsmaßnahmen und kämpften über 40 Minuten lang um sein Leben. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den Kreislauf dauerhaft zu stabilisieren. Das Kleinkind verstarb noch am Abend in der elterlichen Wohnung.

Erstickungsgefahr bei Kindern

Erstickungsunfälle zählen zu den häufigsten Notfällen im Kindesalter. Bestimmte Lebensmittel, vor allem wenn sie in größeren Stücken geschluckt werden, können die Atemwege vollständig verschließen. Besonders riskant sind Situationen, in denen Kinder hastig essen, lachen oder sprechen, während sich noch Nahrung im Mund befindet. Um das Risiko zu verringern, sollten Speisen stets in kleine, gut kaubare Stücke geschnitten werden. Kinder sollten beim Essen aufrecht sitzen und nicht spielen oder herumrennen. Kommt es dennoch zu einer Atemwegsverlegung, ist schnelles Handeln entscheidend. Wenn ein Kind nicht mehr husten, sprechen oder atmen kann, muss sofort der Notruf verständigt werden. Gezielte Rückenschläge zwischen die Schulterblätter sowie altersgerechte Drucktechniken können helfen, den Fremdkörper zu lösen. Wird das Kind bewusstlos, müssen umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden, bis professionelle Hilfe eintrifft. 


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