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PEKING. China will ab 1. Jänner 2027 bei neuen Autos keine vollständig versteckten Türgriffe mehr zulassen. Künftig müssen Türen innen und außen auch mechanisch zu öffnen sein. Für bereits genehmigte Modelle gilt eine Übergangsfrist.

Neue Gesetze verlangen in China ab 2027 mechanische Türöffnungen innen und außen. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie die BBC am 03. Februar 2026 berichtet, reagiert die Regierung damit auf Sicherheitsbedenken rund um bündige, elektrisch gesteuerte Griffe. Ziel ist, dass Türen nach Unfällen auch bei Stromausfall verlässlich geöffnet werden können.

Die Vorgaben sollen ab 1. Jänner 2027 für neue Fahrzeugtypen gelten. Modelle, die schon eine Zulassung haben, bekommen nach Behördenangaben zwei weitere Jahre, um die Anforderungen zu erfüllen.

Versteckte Türgriffe sind vor allem bei Elektroautos beliebt, weil sie bündig in der Karosserie liegen und erst bei Bedarf ausfahren. Hersteller setzen sie für ein minimalistisches Design und einen geringeren Luftwiderstand ein.

Mechanische Notöffnung wird Pflicht

Kernpunkt der neuen Regeln ist eine mechanische Öffnungsmöglichkeit von außen und innen. Damit sollen Türen auch dann aufgehen, wenn elektronische Systeme nach einem Crash nicht mehr funktionieren.

Zusätzlich sollen Innenbetätigungen leichter erkennbar sein, etwa durch dauerhafte Markierungen. Ausgenommen ist laut den Vorgaben die Heckklappe.

Vorfälle nach Unfällen als Auslöser

In China gab es zuletzt wiederholt Diskussionen über Türen, die nach Unfällen schwer zu öffnen sind. In einem viel beachteten Fall in Chengdu scheiterten Helfer laut Berichten zeitweise daran, eine brennende E Auto Tür von außen zu öffnen.

Genau solche Situationen sollen die neuen Vorgaben entschärfen, weil Ersthelfer nicht von ausfahrenden Griffen oder funktionierender Elektronik abhängig sind.

Was das für Hersteller bedeutet

Für Autobauer bedeutet die Regel vor allem technische Anpassungen bei neuen Modellen. Betroffen sind sowohl internationale Marken wie Tesla als auch große chinesische Anbieter wie BYD und Newcomer wie Xiaomi, die das Designmerkmal stark verbreitet haben.

Für Käufer sollte das im Alltag wenig ändern, könnte in Notlagen aber Zeit sparen. China ist einer der wichtigsten Märkte für Elektroautos, daher dürfte die Entscheidung auch bei Exportmodellen mittelfristig Spuren hinterlassen.


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