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Gut Aiderbichl: Baby-Alarm in Iffeldorf – Pünktlich zur großen Wiedereröffnung am Valentinstag

Tips Logo Thomas Leitner, 05.02.2026 08:21

BAYERN. Meerschweinchen-Nachwuchs verzückt das Gut Aiderbichl in Iffeldorf. Ab dem 14. Februar öffnet das Tierparadies wieder seine Tore für alle kleinen und großen Fans.

Baby-Alarm auf Gut Aiderbichl (Foto: Gut Aiderbichl)
Baby-Alarm auf Gut Aiderbichl (Foto: Gut Aiderbichl)

Das Warten hat ein Ende: Pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar beendet Gut Aiderbichl in Iffeldorf die Winterruhe. Während der Januar-Pause herrschte hinter den Kulissen des beliebten Begegnungshofes bei München reges Treiben. Das Ergebnis sorgt nun für Herzklopfen bei allen Tierfreunden. Zwei winzige Meerschweinchenbabys haben das Licht der Welt erblickt und warten sehnsüchtig auf die ersten Besucher der neuen Saison.

Nachwuchs im Kleintiergehege

Die Ankunft der Mini-Nager war eine süße Überraschung. Die Mutter zog erst kürzlich zusammen mit acht Artgenossen auf das Gut. Da die Tiere aus einer schlechten Haltung stammten und dort unkontrolliert zusammenlebten, war die Trächtigkeit beim Einzug bereits fortgeschritten. In der geschützten Atmosphäre der Auffangstation konnte das Weibchen seine Jungen in aller Ruhe zur Welt bringen. Inzwischen erkunden die Kleinen mutig ihr neues Zuhause in der Kleintier-Begegnungszone.

Spannung vor weiteren Geburten

Das Team um Gutsleiterin Lisa Schnaitmann rechnet fest mit weiterem Zuwachs. Da die gerettete Gruppe aus sechs unkastrierten Männchen und drei Weibchen bestand, dürften in den kommenden Wochen noch mehr flauschige Überraschungen anstehen. Die dramatische Vorgeschichte der Tiere verdeutlicht einmal mehr die Wichtigkeit der Tierschutzarbeit auf den Aiderbichl-Höfen, die mittlerweile in sechs Ländern aktiv sind.

Faschingsferien im Tierparadies

Besonders Familien profitieren von dem Neustart Mitte Februar. Während der bayerischen Faschingsferien öffnet der Hof täglich von 9 bis 18 Uhr. Neben den neugierigen Meerschweinchen warten hunderte andere gerettete Tiere auf Zuwendung. Wer tiefer in die Geschichten der Bewohner eintauchen möchte, nutzt die kostenlosen Gutsführungen. Diese bieten exklusive Einblicke in aktuelle Rettungsmissionen und den Alltag der über 9.000 Schützlinge der Gemeinschaft.

Engagement aus purer Tierliebe

Seit der Gründung im Jahr 2001 durch Michael Aufhauser wuchs das Projekt zu einer europaweiten Institution heran. Finanziert rein durch Spenden, bietet die Gemeinschaft heute an über 30 Standorten ein sicheres Refugium für Tiere in Not. Der Standort Iffeldorf bleibt dabei ein wichtiges Aushängeschild für den direkten Kontakt zwischen Mensch und Tier – und startet nun mit einer ordentlichen Portion Niedlichkeit in das neue Jahr.


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