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SÜDEUROPA. Portugal und Spanien kämpfen mit heftigen Unwettern. Nach den verheerenden Auswirkungen von „Kristin“ zieht nun das Tief „Marta“ auf die Region zu, während „Leonardo“ in Teilen Andalusiens bereits starke Regenfälle, Überschwemmungen und Sturmböen verursachte.

Symbolbild: Christian Kaehler/stock.adobe.com
Symbolbild: Christian Kaehler/stock.adobe.com

Besonders betroffen sind die Regionen Algarve, Alentejo und der Großraum Lissabon in Portugal sowie Andalusien und Teile von Südspanien.

Evakuierungen und Sperrungen

Tausende Menschen wurden vorsorglich aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht. In Portugal stiegen die Pegel der Flüsse stark an, teilweise wurden Talsperren geöffnet, um Überflutungen zu kontrollieren. In Spanien mussten unter anderem Bewohner des Gebirgsorts Grazalema und entlang des Flusses Guadalquivir evakuiert werden. Straßen wurden gesperrt, Flussfahrten eingestellt und Schulen geschlossen.

Weitreichende Stromausfälle 

Die andauernden Regenfälle haben die Böden bereits stark gesättigt, sodass weiteres Wasser kaum aufgenommen werden kann. Dies erhöht das Risiko von Erdrutschen und Überschwemmungen erheblich. In Teilen Portugals kam es zu Stromausfällen und Schäden an der Infrastruktur. Die Behörden beobachten weiterhin die Lage an Flüssen und Stauseen, da die Pegel vieler Gewässer an oder über die kritische Grenze gestiegen sind.

Reisehinweise und Sicherheitsmaßnahmen

Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Portugal und Spanien aktualisiert. Urlauber werden vor lebensbedrohlichen Überschwemmungen gewarnt und sollten Aufenthalte an Stränden, Küsten und Flussufern vermeiden. Es wird empfohlen, lokale Warnungen und Hinweise der Behörden zu beachten und sich regelmäßig über die Wetterlage zu informieren.

Weiteres Unwetter in Sicht

Die kommenden Tage bringen voraussichtlich weitere heftige Regenfälle. Die Kombination aus gesättigten Böden, hohen Flusspegeln und neuen Sturmtiefs erhöht die Gefahr von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erdrutschen deutlich. Reisende sollten daher extreme Vorsicht walten lassen und bestehende Buchungen auf flexible Umbuchungsmöglichkeiten prüfen.


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