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Das steckt hinter Bad Bunnys Super Bowl Outfit

Tips Logo Niklas Killinger, 10.02.2026 15:32

SANTA CLARA. Bad Bunny stand bei der Halbzeitshow des Super Bowl LX am 8. Februar 2026 in Santa Clara in zwei Looks der Modekette Zara auf der Bühne. Der Auftritt kombinierte persönliche Symbolik mit Puerto Rico Motiven und fiel auch deshalb auf, weil bei der Show sonst oft Luxuslabels dominieren.

Zara statt Designerhaus: Welche Message steckt hinter Bad Bunnys Outfitwahl? (Symbolbild); Foto: Nando Vidal/stock.adobe.com

Wie der Guardian am 9. Februar 2026 berichtet, trug der Musiker nicht einfach Kleidung von der Stange, sondern maßgeschneiderte Varianten zweier Zara Outfits. Damit wurde das Styling selbst zum Teil der Story seiner Show.

Zwei Outfits, viele Hinweise

Der erste Look setzte auf helle Töne mit Hemd, Krawatte, kurzer Hose und Sportschuhen, dazu ein kurzes Football Trikot mit dem Namen Ocasio, der zu Bad Bunnys vollständigem Namen gehört. Das Bühnenbild und die Kostüme der Tänzer griffen Bilder aus Puerto Rico auf, etwa ländliche Elemente und traditionelle Anspielungen.

In sozialen Medien rätselten Fans während des Auftritts über Details wie eine auf dem Trikot sichtbare Zahl. Später wurde klar, dass mehrere Elemente persönliche Bezüge hatten und nicht als politische Codes gedacht waren.

Zara statt Luxus als Signal

Zara gilt als Symbol für leistbare Trendmode, steht aber auch für die Debatte rund um Fast Fashion und Nachhaltigkeit. Dass ein Weltstar ausgerechnet dort ansetzt, wo viele Fans tatsächlich einkaufen können, wurde als bewusster Bruch mit dem üblichen Luxusimage der Halbzeitshow gelesen.

Auch Modeexperten deuteten den Schritt als Verschiebung: Autorität und Präsenz entstehen demnach weniger durch ein Prestige Label, sondern durch die kulturelle Rolle des Künstlers selbst. Dazu passte, dass Bad Bunny erst kurz zuvor bei einem großen Auftritt in deutlich exklusiverer Mode zu sehen war.

Puerto Rico als roter Faden

Neben der Kleidung prägten Requisiten, Farben und Accessoires den Auftritt als Hommage an Puerto Rico und an eine Popkultur, die längst mehrsprachig und international ist. Statt eines plakativen Statements blieb es bei Symbolik über Stil, Bühne und Zugänglichkeit.


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