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LOS ANGELES. Bad Bunny verband seinen Grammy-Gewinn mit einem klaren Appell gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. Der Musiker nutzte die Bühne am Sonntagabend (Ortszeit) für eine politische Botschaft, die im Saal viel Zustimmung auslöste.

Bad Bunny nutzt seinen Grammy Gewinn für einen Appell gegen ICE und rückt Migration ins Rampenlicht. (Symbolbild); Foto: Rokas - stock.adobe.com

Wie CNN am 2. Februar 2026 berichtet, stellte Bad Bunny gleich zu Beginn seiner Dankesrede eine knappe Forderung gegen ICE in den Raum und richtete den Fokus auf die Lage von Migranten.

Inhaltlich betonte der Künstler demnach, dass Menschen, die in die USA kommen, nicht entmenschlicht werden dürften. Er rief dazu auf, Hass nicht weiterzutragen und stattdessen Solidarität zu zeigen.

Preis in der Kategorie Música Urbana

Ausgezeichnet wurde Bad Bunny für das beste Música Urbana Album. Der Gewinn machte seinen Auftritt zu einem der Momente des Abends, über die danach besonders viel gesprochen wurde.

Die Botschaft war dabei klar mit dem Preis verknüpft: Nicht nur Musik, sondern auch gesellschaftliche Themen sollten auf großen Bühnen sichtbar sein.

Politische Debatte rund um große Auftritte

Die Diskussion kommt auch deshalb zur Unzeit oder zur rechten Zeit, weil Bad Bunny in den USA derzeit stark im Fokus steht. Laut Medienberichten wird sein nächster großer Live Auftritt rund um den Super Bowl LX bereits politisch begleitet.

Damit wird die Grammy Bühne für ihn nicht nur zur Auszeichnung, sondern auch zur Plattform, um Position zu beziehen.


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