Heineken vor radikalem Umbau: 6.000 Jobs fallen dem Sparkurs zum Opfer
WELT. Der Biermarkt schwächelt, der Druck steigt. Jetzt zieht Heineken die Notbremse und streicht weltweit tausende Stellen.
Die Krise am Biermarkt spitzt sich zu. Sinkende Absätze und steigende Kosten setzen den Branchenriesen unter Druck – nun reagiert Heineken mit einem drastischen Schritt.
Sparkurs beim Brau-Giganten
Der niederländische Konzern, zweitgrößter Bierhersteller der Welt, kündigt den Abbau von rund 6.000 Stellen an. Damit zieht das Unternehmen die Reißleine und startet ein umfassendes Spar- und Effizienzprogramm. Ziel ist es, die Kostenstruktur nachhaltig zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit in einem schwieriger werdenden Marktumfeld zu sichern.
Welche Standorte und Abteilungen konkret betroffen sind, ließ der Konzern vorerst nur teilweise offen. Klar ist jedoch: Der Stellenabbau erfolgt weltweit.
Absatzflaute in Europa und Nordamerika
Vor allem in Europa und Nordamerika schwächelt die Nachfrage nach klassischen Bierprodukten. Viele Konsumenten greifen seltener zur traditionellen Flasche oder entscheiden sich bewusster für Alternativen. Gleichzeitig steigen Produktions-, Energie- und Logistikkosten – ein doppelter Druck für die Branche.
Heineken reagiert mit einer strategischen Neuausrichtung. Der Konzern investiert verstärkt in alkoholfreie Varianten, Premiumsorten und neue Getränkekategorien, um veränderte Konsumgewohnheiten besser zu bedienen.
Branche im Wandel
Der massive Stellenabbau zeigt, wie stark sich der globale Biermarkt verändert. Was jahrzehntelang als stabiles Geschäft galt, steht nun unter Transformationsdruck. Mit dem Sparkurs will Heineken schlanker und flexibler werden – und sich für die kommenden Jahre neu positionieren.
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