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Drama im Bezirk Melk: Sohn findet vermissten Vater nach tödlicher Fahrt gegen Baumgruppe

Tips Logo Thomas Leitner, 11.02.2026 12:42

NIEDERÖSTERREICH. In Laufenegg kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einer Tragödie. Ein 62-Jähriger verunglückte tödlich, sein Sohn entdeckte das Wrack nach stundenlanger Suche.

(Foto: EKH-Pictures/adobe.stock)
(Foto: EKH-Pictures/adobe.stock)

Seit den späten Nachmittagsstunden des 10. Februars fehlte von einem 62-jährigen Mann aus dem Bezirk Melk jede Spur. Was als gewöhnliche Fahrt um 16 Uhr begann, endete in einer dramatischen Suchaktion, die erst im Morgengrauen ihr trauriges Ende fand.

Die verzweifelte Suche im Morgengrauen

Die Ungewissheit trieb den Sohn des Abgängigen schließlich selbst auf die Straße. Gegen 05:15 Uhr am Mittwochmorgen fiel ihm bei Straßenkilometer 1,91 auf der L 7219 etwas ins Auge, das sein Herz gefrieren ließ: frische Reifenspuren, die abrupt von der Fahrbahn wegführten. Sein Instinkt täuschte ihn nicht. Er folgte der Spur der Verwüstung über das abschüssige Gelände und entdeckte schließlich den völlig zerstörten Wagen seines Vaters.

Frontalaufprall beendet jede Hoffnung

Die Rekonstruktion des Unfallhergangs zeichnet ein schockierendes Bild der Ereignisse. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Wagen des Mannes von der L 7219 ab, rollte über eine Böschung, querte die Fahrbahn in einer tiefergelegenen Kehre erneut und stürzte weitere Meter in die Tiefe. Erst nach etwa 100 Metern kam das Fahrzeug zum Stillstand – durch einen massiven Frontalaufprall gegen eine Baumgruppe.

Für den 62-jährigen Lenker kam jede Hilfe zu spät; er verstarb laut Polizeiangaben noch direkt an der Unfallstelle. Zurück bleiben fassungslose Angehörige und die Frage nach dem „Warum“, die nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen ist.


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