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Bergrettung St. Gilgen: Neuer Defender startet als "Ägidius 3" in den Einsatz

Tips LogoThomas Leitner, 11.02.2026 16:07

ST. GILGEN. Nach mehr als zehn Jahren im Dauereinsatz läutet die Bergrettung St. Gilgen eine neue Ära ein. Ein moderner Geländewagen übernimmt jetzt die Einsatzführung – stärker, sicherer und technisch auf dem neuesten Stand.

Bergretter und Einsatzhund mit dem neuen Einsatzfahrzeug. (Foto: Bergrettung St. Gilgen)
  1 / 2   Bergretter und Einsatzhund mit dem neuen Einsatzfahrzeug. (Foto: Bergrettung St. Gilgen)

Über ein Jahrzehnt lang war der Land Rover Freelander 2, Baujahr 2012, mit dem Rufnamen „Ägidius 1“ ein verlässlicher Partner bei Übungen und Einsätzen im alpinen Gelände. Das Fahrzeug wurde einst von der Landesleitung der Bergrettung Salzburg übernommen und meisterte unzählige Herausforderungen bei jedem Wetter.

Nun tritt es etwas kürzer. Künftig bleibt „Ägidius 1“ als Mannschaftstransportfahrzeug im Dienst, steht aber nicht mehr in vorderster Reihe bei Rettungseinsätzen.

„Ägidius 3“ bringt modernste Technik

Sein Nachfolger ist ein Land Rover Defender 110, Baujahr 2023, mit dem Rufnamen „Ägidius 3“. Auch dieses Fahrzeug konnte die Ortsstelle von der Landesleitung Salzburg erwerben. Für die Bergrettung bedeutet das einen wichtigen Schritt Richtung Zukunft und noch mehr Sicherheit im Einsatz.

Der Defender wurde umfassend zum Rettungsfahrzeug umgebaut. Der Ausbau erfolgte bei der Lagermax Autotransport GmbH in Straßwalchen. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine moderne Blaulichtanlage mit Folgetonhorn, leistungsstarke Funktechnik, eine geräumige Dachbox für sperriges Equipment, spezielle Innenbeleuchtung mit sogenanntem Traumalicht für Patienten sowie eine praktische Regenmarkise.

Die hochmoderne Licht- und Signaltechnik stammt von der 911 Services GmbH aus Mondsee und entspricht dem neuesten technischen Standard.

Ehrenamt braucht Unterstützung

Die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs ist für eine ehrenamtliche Organisation ein Kraftakt. Der Bergrettungsdienst wird freiwillig ausgeübt. Neben der Verrechnung von Einsätzen ist die Ortsstelle auf Förderer, Sponsoren und Spenden angewiesen, um Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzbekleidung finanzieren und instand halten zu können.


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