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USA. Mehr Druck am E-Pickup-Markt: Tesla bringt eine günstigere Cybertruck-Version und senkt zugleich den Preis des Topmodells deutlich.

Der Cybertruck von Tesla (Foto: Tesla)
Der Cybertruck von Tesla (Foto: Tesla)

Tesla reagiert auf schwächere Verkaufszahlen und schickt eine neue, preiswertere Variante seines Cybertruck ins Rennen. Der Einstiegspreis liegt nun bei 59.990 US-Dollar und markiert damit das bislang günstigste Angebot in der Modellreihe. Die neue Version kommt mit Allradantrieb und zwei Motoren. Die Reichweite gibt Tesla mit rund 325 Meilen an, das entspricht etwa 520 Kilometern.

Damit rückt der kantige Elektro-Pickup für mehr Käufer in Reichweite. Gleichzeitig bleibt er deutlich über dem ursprünglichen Ankündigungspreis aus dem Jahr 2019, als ein Basispreis von rund 40.000 Dollar in Aussicht gestellt wurde.

Auch das Topmodell wird billiger

Parallel dazu senkt Tesla den Preis des leistungsstärksten Modells, des Cyberbeast, spürbar. Statt rund 114.990 Dollar kostet die Variante nun etwa 99.990 Dollar. Mit dieser Anpassung will der Hersteller die Nachfrage ankurbeln und die Produktion besser auslasten.

Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt für Elektrofahrzeuge stärker umkämpft ist als je zuvor. Besonders im Pickup-Segment wächst der Wettbewerb.

Strategischer Schritt im harten Wettbewerb

Branchenbeobachter sehen in der neuen Preisstrategie einen klaren Impuls zur Absatzsteigerung. Der Cybertruck hatte nach seinem Marktstart zwar hohe Aufmerksamkeit, blieb bei den Verkaufszahlen jedoch hinter manchen Erwartungen zurück.

Mit dem günstigeren Modell setzt Tesla nun ein Signal: Mehr Reichweite für den Geldbeutel, ohne das futuristische Design oder die technische Basis aufzugeben. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Klar ist: Der Preisdruck im E-Auto-Markt nimmt weiter zu.


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