Skiunfall in Silvretta Montafon: Vater (61) nach Suche tot aufgefunden
VORARLBERG. Ein Skitag endet tödlich: In Silvretta Montafon verschwindet ein 61-Jähriger, sein Sohn schlägt Alarm – Bergrettung findet ihn leblos im Schnee.

Ein gemeinsamer Skitag von Vater und Sohn hat im Skigebiet Silvretta Montafon ein tragisches Ende genommen. Am 20. Februar 2026 war ein 61-jähriger Mann mit seinem 15-jährigen Sohn im freien Skiraum im Bereich Jöchli Talstation unterwegs. Gegen 15 Uhr vereinbarten sie einen Treffpunkt im Novatal. Doch der Vater kam dort nie an.
Sohn schlägt Alarm – groß angelegte Suche gestartet
Als der 61-Jährige weder erschien noch telefonisch erreichbar war, begann der 15-Jährige selbst nach ihm zu suchen. Er fuhr über die Talabfahrt Richtung St. Gallenkirch ab, doch auch im Tal blieb jede Spur seines Vaters aus. Gegen 18 Uhr informierte der Jugendliche zunächst die Liftgesellschaft, anschließend die Polizei.
Eine Handyortung brachte Gewissheit: Das Mobiltelefon des Abgängigen befand sich weiterhin im Skigebiet und war noch in Betrieb. Sofort wurde ein umfassender Sucheinsatz ausgelöst.
Bergrettung findet den 61-Jährigen unter einem Baum
Rund 30 Einsatzkräfte der Bergrettung St. Gallenkirch und Gaschurn rückten aus. Unterstützt wurden sie von drei Drohnen der Bergrettung Vorarlberg, mehreren Mitarbeitern des Skigebiets, einem Rettungshubschrauber aus der Schweiz sowie Kräften der Alpinpolizei Vorarlberg und der Polizeiinspektion Schruns.
Im Zuge der Suchmaßnahmen entdeckte ein Mitglied der Bergrettung den 61-Jährigen schließlich unter einem Baum im Schnee liegend. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, er wurde leblos aufgefunden. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.


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