Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Schusswechsel zwischen kubanischen Grenztruppen und amerikanischem Schnellboot fordert vier Tote

Tips LogoNiklas Killinger, 26.02.2026 11:49

HAVANNA. Vor der Nordküste Kubas ist es zu einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenztruppen und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellboots gekommen. Nach kubanischen Angaben starben vier Menschen an Bord, sechs weitere wurden verletzt. Die USA kündigten an, den Vorfall zu prüfen.

Vor Kubas Nordküste kam es zu einem Schusswechsel. Vier Menschen starben, sechs wurden verletzt. (Symbolbild); Foto: Catifo/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie die Tagesschau am 26. Februar 2026 berichtet, kam es in kubanischen Hoheitsgewässern zu dem Gefecht, nachdem Grenztruppen ein Schnellboot entdeckt hatten. Nach Darstellung kubanischer Behörden wurden die Verletzten medizinisch versorgt.

Die kubanische Seite spricht von einer versuchten bewaffneten „Infiltration“. Außerdem wurde demnach der Kommandant eines kubanischen Patrouillenboots verletzt.

Nähe zur Provinz Villa Clara

Laut kubanischen Angaben näherte sich das Schnellboot bis auf rund eine Seemeile an die Nordküste in der Provinz Villa Clara an. Als sich eine Einheit zur Identifizierung näherte, soll die Besatzung des Schnellboots zuerst geschossen haben.

Der Zwischenfall ereignete sich nach Medienangaben im Bereich nahe Cayo Falcones. Unabhängig bestätigt sind die Hintergründe und die genaue Absicht der Bootsinsassen bislang nicht.

USA wollen den Vorfall untersuchen

Aus Washington hieß es, der Vorfall werde überprüft. Auch US Außenminister Marco Rubio sprach von einem ungewöhnlichen Ereignis und kündigte Reaktionen nach Abschluss der Untersuchungen an.

Ob unter den Betroffenen US Staatsbürger sind, war zunächst offen. Die US Seite teilte mit, man sammle dafür Informationen.

Politisch angespannte Lage

Die Beziehungen zwischen Kuba und den USA gelten seit Jahren als belastet. Vor diesem Hintergrund bekommt der Vorfall zusätzlich politische Brisanz, während die Ermittlungen zur Abfolge auf See laufen.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

WIEN. Auf rund 90 Hektar soll in Wien-Breitenlee wertvoller Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen gesichert werden. Dafür werden auch ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

SÖLDEN. Der ÖSV hat seine Starter für den Weltcup-Auftakt in Sölden nominiert. Jakob Eisner feiert in Sölden sein Weltcup-Debüt, Nina Astner ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Vor Bayern-Kracher: RB Leipzig gibt Baumgartner-Update

Vor Bayern-Kracher: RB Leipzig gibt Baumgartner-Update

LEIPZIG. Am kommenden Samstag kommt es in der Deutschen Bundesliga zum Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig. Einen Tag vor der Partie ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Helene Fischer veröffentlicht neue Single „Warum“

Helene Fischer veröffentlicht neue Single „Warum“

DEUTSCHLAND. Helene Fischer meldet sich mit neuer Musik zurück. Nach dem Erfolg ihrer Singles „Heute Nacht“ und „An meiner Seite“ erscheint ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Keine Schaltsekunden mehr: Weltzeit wird umgestellt

Keine Schaltsekunden mehr: Weltzeit wird umgestellt

WELT. Die Generalkonferenz für Maß und Gewicht hat beschlossen, die Schaltsekunde zum 20. Mai 2027 abzuschaffen. Künftig soll erst eine Abweichung ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Neues Werk eröffnet: TSA will in Niederösterreich 100 Jobs schaffen

Neues Werk eröffnet: TSA will in Niederösterreich 100 Jobs schaffen

NIEDERÖSTERREICH. Traktionssysteme Austria hat in Wiener Neudorf ein neues Stanzzentrum eröffnet. Mit der Investition von 9,5 Millionen Euro ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Weitere Beiträge