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UEFA und Lidl: Neuer Mega-Deal bringt Fußball, Bewegung und Ernährung in Europas Schulen

Tips LogoThomas Leitner, 17.03.2026 11:15

ÖSTERREICH. Neue Milliarden-Reichweite für eine große Mission. Lidl und die UEFA wollen Fußball, Bewegung und bewusste Ernährung in Europas Alltag bringen.

Guy-Laurent Epstein, Marketingdirektor der UEFA und Jens Thiemer, Chief Customer Officer Lidl International (Foto: Kristian Skeie – UEFA.)

Die UEFA geht einen historischen Schritt. Erstmals in ihrer Geschichte schließt sie eine langfristige strategische Partnerschaft mit einem Unternehmen. Die Wahl fiel auf die Schwarz Gruppe. Im Zentrum steht dabei vor allem Lidl, das seine bisherige Zusammenarbeit mit der UEFA massiv ausbaut und künftig nicht nur bei Top-Turnieren präsent ist, sondern auch im Alltag von Schulen, Vereinen und Nachwuchsprojekten in ganz Europa.

Mehr als nur Bandenwerbung

Der neue Deal soll deutlich mehr sein als klassisches Sponsoring. Lidl und die UEFA wollen ihre Reichweite nutzen, um bewusste Ernährung und einen aktiven Lebensstil direkt in den Breitenfußball zu bringen. Geplant ist eine paneuropäische digitale Plattform, die nationale Verbände, Schulen und Vereine mit konkreten Inhalten unterstützt. Lehrer und Trainer sollen dort praktische Kurse und altersgerechte Materialien finden, um Kinder über Fußball zu mehr Bewegung und gesünderem Verhalten zu motivieren.

Damit rückt genau jener Bereich in den Fokus, in dem die meisten Karrieren überhaupt erst beginnen: der lokale Sportplatz. Lidl wird außerdem offizieller Take Care Nutrition Partner der UEFA und engagiert sich zusätzlich bei den UEFA-Breitenfußball-Auszeichnungen sowie bei der Breitenfußball-Woche im September.

Großturniere bis 2030 fest im Blick

Die Partnerschaft reicht gleichzeitig tief in den europäischen Spitzenfußball hinein. Lidl bleibt nicht nur UEFA-Partner, sondern wird bis 2030 offizieller globaler Partner der Frauen- und Männer-Nationalmannschaftswettbewerbe. Dazu zählen unter anderem die UEFA Euro 2028 in Großbritannien und Irland sowie die UEFA Women’s EURO 2029 in Deutschland. Auch Bewerbe wie Nations League, European Qualifiers, U21-EM und Futsal-EM gehören dazu.

Auch PreZero ist an Bord

Teil des Pakets ist auch PreZero, ebenfalls aus der Schwarz Gruppe. Das Unternehmen soll seine Erfahrung in Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft bei großen Sportveranstaltungen einbringen. Damit setzt die UEFA nicht nur auf Sichtbarkeit, sondern auf ein Modell, das Sport, Bildung, Ernährung und Nachhaltigkeit dauerhaft verbinden soll. Genau darin liegt die eigentliche Dimension dieses Deals.   


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