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Doku greift bekannten Mord- und Stalkingfall Stephanie Hansen wieder auf

Tips LogoNiklas Killinger, 25.03.2026 08:52

HAYES. Eine neue ITV-Dokumentation greift den Fall Stephanie Hansen aus dem Westen Londons wieder auf. Im Zentrum stehen die jahrelange Fixierung ihres Mitbewohners Sheldon Rodrigues, tausende Nachrichten und die Tötung der 39-Jährigen Ende Dezember 2022.

Die neue ITV-Dokumentation beleuchtet den Fall Stephanie Hansen, versteckte Überwachung und das Urteil gegen Sheldon Rodrigues. (Symbolbild); Foto: Firn/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie LADbible am 24. März 2026 berichtet, zeigt die Sendung, wie sich eine zunächst alltägliche Wohnsituation in Hayes Schritt für Schritt zuspitzte. Hansen und Rodrigues lernten einander demnach am Flughafen Heathrow kennen und zogen später in ein gemeinsames Haus im Westen Londons.

Der Fall beschäftigt Großbritannien erneut, weil die Dokumentation die Sicht von Angehörigen und Ermittlern zusammenführt. Dabei geht es vor allem um Kontrolle, digitale Überwachung und Eifersucht, die sich laut den bekannten Ermittlungen über Jahre aufgebaut hatten.

Tausende Nachrichten und heimliche Überwachung

Nach Angaben der britischen Staatsanwaltschaft verschickte Rodrigues mehr als 40.000 WhatsApp-Nachrichten und platzierte versteckte Überwachungsgeräte im gemeinsamen Zuhause. Demnach hörte er seine Mitbewohnerin über mehr als 150 Stunden ab und setzte ihren neuen Partner zusätzlich unter Druck.

Als Hansen eine neue Beziehung begann, eskalierte die Lage weiter. Rodrigues soll laut Anklage auch mit falschen Social-Media-Konten gearbeitet und sogar versucht haben, auf das Arbeitsumfeld des Paares Einfluss zu nehmen.

Urteil nach Ermittlungen und Spurenlage

In den frühen Stunden des 30. Dezember 2022 wurde Hansen in der gemeinsamen Wohnung getötet. Rodrigues versuchte danach, den Verdacht auf ihren Freund zu lenken, doch laut Ermittlern widerlegten CCTV-Aufnahmen, forensische Spuren und Handydaten diese Darstellung.

Das Old Bailey verurteilte Rodrigues im März 2024 wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Frühestens nach 25 Jahren kann er auf eine Entlassung hoffen.


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