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CHICAGO. Leonid Radvinsky, Mehrheitsbesitzer der Plattform OnlyFans, ist im Alter von 43 Jahren gestorben. Das Unternehmen teilte am Montag, 23. März 2026, mit, dass der Unternehmer nach einer längeren Krebserkrankung verstorben sei. Wo er starb, wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

OnlyFans Mehrheitsbesitzer Leonid Radvinsky ist tot. Das Unternehmen bestätigte den Tod des 43-Jährigen am 23. März 2026. (Symbolbild); Foto: Rokas - stock.adobe.com

Wie The Independent am 23. März 2026 berichtet, bestätigte OnlyFans den Tod des ukrainisch amerikanischen Unternehmers am Montag. Radvinsky hielt seit 2018 die Mehrheitsbeteiligung an Fenix International, der Muttergesellschaft der Plattform, und war dort auch Direktor.

Unter seiner Führung wuchs OnlyFans stark. Aus einem Dienst mit kleinerer Reichweite wurde in wenigen Jahren eine weltweit bekannte Plattform mit Hunderten Millionen Nutzerkonten und mehr als einer Milliarde Dollar Jahresumsatz.

Plattform wuchs rasant

OnlyFans wurde 2016 gegründet und gewann besonders während der Corona Jahre stark an Bedeutung. Lockdowns trieben viele Anbieter und Nutzer ins Netz, wodurch die Plattform zu einer wichtigen Einnahmequelle für Creator wurde.

Die globale Nutzerzahl stieg zuletzt auf 377,5 Millionen. Gleichzeitig schüttete das Unternehmen hohe Dividenden an Radvinsky aus.

Unternehmer blieb öffentlich zurückhaltend

Radvinsky gab nur selten Interviews und hielt sich meist aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt war er auch als Gründer der Webcam Seite MyFreeCams sowie als Initiator des Investmentfonds Leo, der vor allem in Technologiefirmen investierte.

Der Unternehmer wurde in Odesa geboren und zog laut dem Bericht später mit seiner Familie in die USA, wo sie sich in Chicago niederließ. Er studierte Wirtschaft an der Northwestern University und schloss dort 2002 ab.

Zukunft der Eigentümerstruktur offen

Mit seinem Tod stellt sich nun auch die Frage, wie es mit der Eigentümerstruktur von OnlyFans weitergeht. Laut dem Bericht lagen seine Fenix Anteile seit 2024 in einem Trust.

Das Unternehmen hat seinen Sitz steuerlich im Vereinigten Königreich, erwirtschaftet aber einen Großteil seines Geschäfts in den USA. Weitere Angaben zur Nachfolge oder zu möglichen Änderungen an der Plattform wurden zunächst nicht gemacht.


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