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HERTFORDSHIRE. Die Polizei in der englischen Grafschaft hat Ermittlungen gegen Andrew Tate wegen Vorwürfen der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung wieder aufgenommen. Es geht um Anzeigen von drei Frauen aus den Jahren 2014 und 2015. Das frühere Verfahren war 2019 nach vier Jahren beendet worden.

Nach Kritik an früheren Ermittlungen wird der Fall Andrew Tate in England wieder neu aufgerollt. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie Sky News am Donnerstag, 26. März 2026, berichtet, bestätigte Hertfordshire Constabulary die Wiederaufnahme der Untersuchung einen Tag nach neuen Schritten der britischen Polizeiaufsicht IOPC. Die Behörde prüft, ob es bei den früheren Ermittlungen Versäumnisse gab.

Die Vorwürfe stammen von drei Frauen, die Tate sexuelle Gewalt vorwerfen. Nach einer erneuten Prüfung durch die Crown Prosecution Service im September 2025 kam es in diesem Fall zunächst weiter zu keiner Anklage.

Aufsicht prüft altes Vorgehen

Im Mittelpunkt steht nun auch, wie das ursprüngliche Verfahren geführt wurde. Die IOPC untersucht nach Angaben des Senders das Vorgehen eines früheren Detectives, gegen den im Raum stehende schwere dienstrechtliche Konsequenzen geprüft werden, sowie zweier früherer Vorgesetzter.

Die Polizei erklärte demnach, dass auch ältere Vorwürfe dieser Schwere vollständig und sorgfältig untersucht werden müssten. Damit wird der Fall sowohl strafrechtlich als auch intern erneut aufgerollt.

Tate bestreitet die Vorwürfe

Tates Vertreter weisen die Anschuldigungen weiter zurück. Sie verweisen darauf, dass die Staatsanwaltschaft in diesem Fall bereits zweimal keinen ausreichenden rechtlichen Ansatz für eine Anklage gesehen habe.

Ob die neuen Ermittlungen zu weiteren Schritten führen, ist offen. Bestätigt ist derzeit nur, dass die Anzeigen erneut geprüft werden und die frühere Bearbeitung des Falls unter besonderer Beobachtung steht.


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