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ICHIKAWA. In einem Zoo in der japanischen Stadt Ichikawa sind zwei US-Bürger nach einem Vorfall beim Affengehege festgenommen worden. Einer der Männer soll am Sonntag, 17. Mai, in einem auffälligen Kostüm in den Bereich der Japanmakaken geklettert sein. Dort lebt auch der durch das Internet bekannt gewordene Jungaffe Punch.

In Ichikawa kletterte ein US-Tourist in ein Affengehege. Zwei Männer wurden festgenommen, der Zoo verschärft nun die Sicherheitsregeln. (Symbolbild); Foto: Héctor Rehiguer/stock.adobe.com

Wie t-online am 18. Mai 2026 berichtet, sprang der Tourist über eine Absperrung des Affengeheges. Sein Begleiter soll die Aktion gefilmt haben. Die Tiere kamen nach bisher bekannten Angaben nicht zu Schaden.

Der Vorfall ereignete sich im Ichikawa City Zoo in der Präfektur Chiba nahe Tokio. Mitarbeiter des Zoos griffen rasch ein und stoppten den Eindringling. Die Polizei nahm danach zwei Männer im Alter von 24 und 27 Jahren fest.

Zoo reicht Anzeige ein

Den Männern wird vorgeworfen, den Betrieb des Zoos gestört zu haben. Nach japanischen Medienberichten bestreiten sie die Vorwürfe. Der Zoo erstattete nach dem Vorfall Anzeige bei der Polizei.

Besonders sensibel ist der Fall, weil im Gehege der junge Makake Punch lebt. Das Tier wurde durch Aufnahmen bekannt, auf denen es sich an ein Stofftier klammert. Seitdem besuchen viele Menschen den Zoo, um den Affen zu sehen.

Mehr Abstand und Netze

Der Zoo reagiert nun mit strengeren Regeln. Ab Dienstag, 19. Mai, wird der Zuschauerbereich beim Affengehege weiter eingeschränkt. Zusätzlich sollen Netze gegen ein Eindringen angebracht und regelmäßige Kontrollen im Bereich des Geheges durchgeführt werden.

Nach Angaben des Zoos zeigen die Tiere keine Auffälligkeiten. Die Verantwortlichen stellen die Sicherheit und Gesundheit der Affen in den Mittelpunkt und wollen Regelverstöße künftig konsequent verfolgen.


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