French Open 2026: Das gesamte Teilnehmerfeld im Überblick
PARIS. Mit den French Open erreicht die Sandplatzsaison 2026 ihren Höhepunkt. Als großer Favorit reist Jannik Sinner nach Paris, mit Carlos Alcaraz fehlt sein größter Konkurrent verletzungsbedingt. Während der Spanier seinen Titel nicht verteidigen kann, hofft Novak Djokovic bei seinem nächsten Grand-Slam-Anlauf auf ein Ausrufezeichen. Mit Sebastian Ofner steht auch ein Österreicher im Hauptfeldd.

Mit den French Open erreicht die Sandplatzsaison 2026 ihren Höhepunkt. Nach den Masters-Turnieren in Monte Carlo, Madrid und Rom richtet sich der Blick nun nach Paris, wo vom 24. Mai bis 7. Juni im Stade Roland Garros der zweite Grand Slam des Jahres ausgetragen wird.
Sinner klarer Favorit in Paris
Als großer Favorit reist Jannik Sinner in die französische Hauptstadt. Der Weltranglistenerste präsentiert sich auf Sand bislang nahezu unantastbar und ist in dieser Saison auf dem Belag noch ohne Niederlage. Seine letzte Pleite datiert vom 19. Februar. Schon 2025 stand Sinner kurz vor dem Triumph in Paris, damals vergab er in einem spektakulären Finale gegen Alcaraz drei Matchbälle.
Nach seinen starken Auftritten in Monte Carlo und Rom gilt der 24-Jährige nun als erster Anwärter auf den Titel. Auch, weil sein größter Konkurrent fehlt: Carlos Alcaraz wird bei den French Open nicht antreten. Der Spanier musste aufgrund seiner im April in Barcelona erlittenen Handgelenksverletzung absagen und kann seinen Titel aus dem Vorjahr damit nicht verteidigen.
Zverev erster Herausforderer – Fragezeichen bei Djokovic
Hinter Sinner zählt vor allem Alexander Zverev zum engsten Favoritenkreis. Der Deutsche geht als Nummer zwei gesetzt ins Turnier und präsentierte sich in den vergangenen Wochen in einer ordentlichen Form. Will sich der 29-Jährige seinen großen Traum vom Gewinn eines Major-Titels endlich erfüllen, dann stehen die Chancen in Paris für den Hamburger wohl am besten.
Etwas schwieriger einzuschätzen ist hingegen Novak Djokovic. Der Serbe feierte zuletzt zwar sein Comeback, allerdings bleiben nach seiner langen Pause einige Fragezeichen hinsichtlich Form und Fitness.
Als möglicher Außenseiter hat sich zudem Casper Ruud wieder ins Gespräch gebracht. Der Norweger überzeugte zuletzt mit starken Leistungen in Rom und gilt traditionell als einer der gefährlichsten Sandplatzspieler auf der Tour. Bei den French Open zog Ruud bereits zwei Mal ins Finale ein. Auch den wiedererstarkten Kanadier Felix Auger-Aliassime muss man auf der Rechnung haben.
Diese Spieler fehlen
Neben Alcaraz fehlen nur wenige namhafte Spieler. Sandplatzspezialist Lorenzo Musetti muss ebenso passen wie Holger Rune, der nach einem Achillessehnenriss nicht rechtzeitig fit wurde. Auch für Jack Draper kommt das Turnier in Paris noch zu früh.
Mehrere Deutsche und Ofner direkt im Hauptfeld
Aus deutscher Sicht führt Alexander Zverev das Aufgebot an. Zudem sind Daniel Altmaier, Yannick Hanfmann und Jan-Lennard Struff aufgrund ihrer Weltranglistenposition direkt für das Hauptfeld qualifiziert.
Mit Sebastian Ofner steht zudem auch ein österreichischer Athlet im Hauptfeld. Lukas Neumayer und Jurij Rodionov sind noch in der Qualifikation vertreten.
Das gesamte Teilnehmerfeld im Überblick:
- Jannik Sinner
- Alexander Zverev
- Novak Djoković
- Félix Auger-Aliassime
- Ben Shelton
- Alex de Minaur
- Taylor Fritz
- Daniil Medvedev
- Alexander Bublik
- Casper Ruud
- Jiří Lehečka
- Karen Khachanov
- Andrey Rublev
- Flavio Cobolli
- Valentin Vacherot
- Tommy Paul
- Francisco Cerúndolo
- Frances Tiafoe
- Luciano Darderi
- Learner Tien
- Alejandro Davidovich Fokina
- Cameron Norrie
- Jakub Menšík
- Arthur Rinderknech
- Tomás Martín Etcheverry
- Arthur Fils
- Corentin Moutet
- Tallon Griekspoor
- Brandon Nakashima
- Ugo Humbert
- João Fonseca
- Alex Michelsen
- Gabriel Diallo
- Jaume Munar
- Denis Shapovalov
- Zizou Bergs
- Térence Atmane
- Fábián Marozsán
- Sebastian Korda
- Mariano Navone
- Alejandro Tabilo
- Adrian Mannarino
- Tomáš Macháč
- Marin Čilić
- Botic van de Zandschulp
- Ethan Quinn
- Yannick Hanfmann
- Nuno Borges
- Giovanni Mpetshi Perricard
- Márton Fucsovics
- Rafael Jódar
- Daniel Altmaier
- Sebastián Báez
- Miomir Kecmanović
- Alexei Popyrin
- Ignacio Buse
- Román Andrés Burruchaga
- Jenson Brooksby
- Hubert Hurkacz
- Camilo Ugo Carabelli
- Raphaël Collignon
- Lorenzo Sonego
- Stefanos Tsitsipas
- Reilly Opelka
- Juan Manuel Cerúndolo
- James Duckworth
- Alexander Blockx
- Kamil Majchrzak
- Thiago Agustín Tirante
- Aleksandr Shevchenko
- Marcos Giron
- Valentin Royer
- Vít Kopřiva
- Mattia Bellucci
- Marco Trungelliti
- Jan Lennard Struf
- fDamir Džumhur
- Cristian Garín
- Zachary Svajda
- Eliot Spizzirri
- Sebastian Ofner
- Dino Prižmić
- Hamad Medjedović
- Aleksandar Vukic
- Quentin Halys
- Matteo Berrettini
- Francisco Comesaña
- Roberto Bautista Agut
- Pablo Carreño Busta
- Alexandre Müller
- Patrick Kypson
- Adolfo Daniel Vallejo
- Jacob Fearnley
- Aleksandar Kovačević
- Luca Van Assche
- Martin Landaluce
- Yibing Wu
- Rinky Hijikata
- Daniel Mérida
- Matteo Arnaldi
- Benjamin Bonz
- iStan Wawrinka
- Zhizhen Zhang (PR)
- Thanasi Kokkinakis (PR)
- Adam Walton (WC)
- Titouan Droguet (WC)
- Hugo Gaston (WC)
- Arthur Géa (WC)
- Clément Tabur (WC)
- Gaël Monfils (WC)
- Moise Kouamé (WC)
- Nishesh Basavareddy (WC)
Die restlichen Plätze ergeben sich aus den Siegern der Qualifikation. Dort sind mit Lukas Neumayer und Jurij Rodionov noch zwei Österreicher in der finalen Runde vertreten und einen Sieg vom Einzug in den Hauptbewerb entfernt.


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