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TOKIO/JAPAN. Tropensturm Jangmi hat weite Teile Japans mit Starkregen und kräftigen Windböen erfasst. Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Hunderte Flüge fielen aus, tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

Tropensturm löste Überschwemmungen aus (Foto: Rico Löb/adobe.stock)
Tropensturm löste Überschwemmungen aus (Foto: Rico Löb/adobe.stock)

Jangmi erreichte am Mittwoch die Präfektur Wakayama und zog anschließend entlang der Pazifikküste nach Osten. Wie The Independent am 3. Juni 2026 berichtet, gaben die Wetterbehörden für mehrere Regionen die höchste Hochwasserwarnstufe aus. Bewohner in gefährdeten Gebieten wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Evakuierungen in mehreren Regionen

Besonders betroffen waren Teile der Regionen Kanto, Tokai und Tohoku. In Tokio stiegen die Pegelstände mehrerer Flüsse stark an. Anwohner in niedrig gelegenen Gebieten wurden aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen oder höher gelegene Orte aufzusuchen.

Auch in den Präfekturen Shizuoka, Kanagawa, Chiba und Fukushima galten Warnungen vor Erdrutschen. Mehrere Gemeinden ordneten Evakuierungen an. Laut Wetterbehörde könnten örtlich innerhalb kurzer Zeit enorme Regenmengen fallen.

Hunderte Flüge gestrichen

Der Sturm sorgte landesweit für massive Einschränkungen im Verkehr. Zahlreiche Bahnverbindungen wurden vorübergehend eingestellt oder verspäteten sich. Betroffen waren unter anderem mehrere wichtige Strecken im Großraum Tokio.

Auch der Flugverkehr wurde stark beeinträchtigt. Nach Angaben japanischer Medien wurden rund 850 Inlands- und Auslandsflüge gestrichen. Zehntausende Reisende mussten ihre Pläne ändern.

Tausende Haushalte ohne Strom

Bereits zuvor hatte Jangmi die Inselregion Okinawa getroffen. Dort wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Auf seinem Weg über Japan verursachte der Sturm Stromausfälle, umgestürzte Bäume und lokale Überschwemmungen. Zeitweise waren rund 60.000 Haushalte ohne Elektrizität.

Meteorologen rechnen damit, dass sich der Sturm in den kommenden Stunden weiter abschwächt. Dennoch bleibt die Gefahr durch Hochwasser, Hangrutsche und überlastete Flüsse bestehen.


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