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GUTENSTEIN/NIEDERÖSTERREICH. Ein aufmerksamer Pilot hat am Montagabend einen Waldbrand in einem abgelegenen Waldgebiet bei Gutenstein im Bezirk Wiener Neustadt entdeckt. Der Brand konnte nach einem stundenlangen Großeinsatz unter Kontrolle gebracht werden. Rund 60 Feuerwehrleute aus sieben Wehren standen im Einsatz.

Feuerwehr im Waldbrand-Einsatz (Foto: Jean Louis/adobe.stocm)
Feuerwehr im Waldbrand-Einsatz (Foto: Jean Louis/adobe.stocm)

Ein Pilot bemerkte gegen 19.22 Uhr dichte Rauchwolken über einem Waldstück im Piestingtal und schlug umgehend Alarm. Durch die rasche Meldung an die Flugsicherung konnte ein größerer Waldbrand möglicherweise verhindert werden.

Die alarmierten Feuerwehren aus Gutenstein, Rohr im Gebirge und Pernitz rückten sofort aus. Die Suche nach dem Brandherd gestaltete sich jedoch schwierig, da sich das Feuer in einem schwer zugänglichen Waldgebiet befand. Erst nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, die genaue Stelle zu lokalisieren.

Schwieriger Einsatz im unwegsamen Gelände

Zur Unterstützung wurde ein Hubschrauber mit Wärmebildtechnik angefordert. Weitere Feuerwehren aus der Region brachten zusätzliches Löschwasser in das abgelegene Gebiet. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrmitglieder aus sieben Wehren im Einsatz.

Die schwierigen Geländebedingungen verlangten den Einsatzkräften viel ab. Dennoch gelang es, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Nachlöscharbeiten und Ermittlungen

Kurz vor Mitternacht konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Am Dienstag führten die Feuerwehren noch Kontroll- und Nachlöscharbeiten durch, um mögliche Glutnester zu beseitigen.

Die Ursache des Waldbrandes ist derzeit noch unklar. Das betroffene Waldstück wird nun untersucht, um den Auslöser des Feuers zu ermitteln.


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