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MENLO PARK/VEREINIGTE STAATEN. WhatsApp führt Benutzernamen für private Chats ein. Nutzer können ihren gewünschten Namen bereits reservieren, die eigentliche Kontaktfunktion soll im Laufe des Jahres 2026 schrittweise freigeschaltet werden. Neue Kontakte müssen dann nicht mehr zwingend die persönliche Handynummer sehen.

WhatsApp-Nutzer können ihren Benutzernamen bereits reservieren. Die neue Kontaktfunktion startet schrittweise im Laufe des Jahres 2026. Foto: PixieMe - stock.adobe.com

Wie der Spiegel am 30. Juni 2026 berichtet, soll der Erstkontakt künftig über einen selbst gewählten Benutzernamen möglich sein. Wer die Funktion aktiviert, kann mit neuen Personen oder Unternehmen schreiben, ohne ihnen die eigene Telefonnummer anzuzeigen.

Der Benutzername ersetzt die Telefonnummer jedoch nicht vollständig. Er dient vor allem dazu, die Nummer gegenüber neuen Kontakten, Mitgliedern unbekannter Gruppen oder flüchtigen Bekanntschaften zu verbergen.

Benutzername lässt sich bereits reservieren

Die Reservierung erfolgt in der aktuellen WhatsApp-Version unter „Einstellungen“, „Konto“ und „Benutzername“. Ist der Menüpunkt noch nicht sichtbar, wurde die Funktion für das jeweilige Konto möglicherweise noch nicht freigeschaltet.

Jeder Name kann nur einmal vergeben werden. WhatsApp startet die Reservierungsphase deshalb mehrere Monate vor der vollständigen Einführung. Unternehmen, Organisationen und öffentliche Profile sollen außerdem bestehende Namen von Facebook oder Instagram übernehmen können, wenn die Konten miteinander verbunden sind.

Zusätzlicher Schlüssel schützt vor Anfragen

Ein öffentliches Verzeichnis oder automatische Vorschläge für Benutzernamen sind nicht vorgesehen. Wer eine Person erstmals anschreiben möchte, muss deren genauen Namen kennen.

Zusätzlich kann ein freiwilliger Schlüssel eingerichtet werden. Neue Kontakte benötigen dann neben dem Benutzernamen auch diesen Code, bevor sie eine Nachricht senden können. Damit sollen unerwünschte Kontaktaufnahmen eingeschränkt werden.

Die Einführung erfolgt nach Angaben von Meta schrittweise über mehrere Monate. WhatsApp will Nutzer direkt in der App informieren, sobald Benutzernamen in ihrem Land vollständig verfügbar sind.


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