Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ITALIEN. Sonnenschirme verboten, Kleiderverordnung, Eintrittsgebühren und drastische Geldstrafen: Wer im Sommer 2026 an Italiens Küsten Urlaub macht, muss sich auf strenge Regeln und hohe Strafen einstellen.

Symbolbild: Rytis/stock.adobe.com
Symbolbild: Rytis/stock.adobe.com

Von Sardinien bis zur Adria greifen Gemeinden und Behörden zu immer strengeren Maßnahmen, um Umwelt, Sicherheit und öffentliche Ordnung zu schützen.

Sardinien macht den Anfang

Für Aufsehen sorgte zuletzt die berühmte Bucht Punta Molentis auf Sardinien. Dort hatte die Gemeinde zunächst geplant, Besuchern zwischen 10 und 65 Jahren das Mitbringen von Sonnenschirmen zu verbieten. Die Regelung wurde nach heftiger Kritik zwar wieder zurückgenommen, zeigte aber, wie konsequent italienische Behörden inzwischen gegen die Folgen des Massentourismus vorgehen.

Auch andernorts auf Sardinien gelten bereits strenge Regeln. In Olbia sind bestimmte Sonnenschirme aus synthetischer Raffia verboten, da sie Mikroplastik freisetzen können. An der Rena Bianca dürfen Urlauber keine Steine oder Kiesel mehr sammeln, um ihre Sonnenschirme zu befestigen. Wer Sand oder Muscheln als Souvenir mitnimmt, riskiert Geldstrafen von bis zu 3.000 Euro.

Keine Badebekleidung in den Altstädten

In beliebten Urlaubsorten Süditaliens wie Sorrent oder Polignano a Mare achten die Behörden verstärkt auf das Stadtbild. Das Spazierengehen in Badehose, Bikini oder mit nacktem Oberkörper außerhalb der Strandbereiche kann mit Geldstrafen zwischen 25 und 500 Euro geahndet werden.

Strenge Regeln an Land und auf dem Wasser

Zusätzlich überwacht die italienische Küstenwache landesweit die Einhaltung weiterer Vorschriften. Das Reservieren von Strandplätzen durch über Nacht abgestellte Sonnenschirme oder Liegen ist verboten und kann mit Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro bestraft werden. Auch für Bootsfahrer, Jetski-Fahrer und Taucher gelten strenge Sicherheitsabstände und Auflagen.


Mehr zum Thema