Joel Schwärzler steht im Endspiel der Mazovia Open und peilt zweiten Saisonsieg an
GRODZISK MAZOVIECKI/POLEN. Joel Schwärzler steht beim ATP Challenger 75 Event auf Hardcourt im Finale. Der Vorarlberger bezwingt besiegt den Franzosen Mathys Erhard knapp in drei Sätzen. Am Sonntag peilt der 20-Jährige nun seinen zweiten Saisontitel an, den dritten insgesamt.

Joel Schwärzler (ATP 182) ist bei den Mazovia Open in Grodzisk Mazoviecki an Nummer drei gesetzt. In der ersten Runde besiegte der 20-jährige Vorarlberger den tschechischen Qualifikanten Jiri Cizek (ATP 1358) klar mit 6:3, 6:1. Knapp ging es beim 7:6, 3:6, 7:6-Achtelfinalsieg gegen Aziz Dougaz (ATP 690) her. Der Österreicher zeigte sich nervenstark und gewann obwohl sein Kontrahent sogar sechs Punkte mehr machte. Im Viertelfinale setzte sich Schwärzler gegen den Belarussen Ilya Ivashka (ATP 402) mit 7:6, 6:4 durch.
Erhard gewinnt Satz eins
Auch gegen Halbfinalgegner Mathys Erhard (ATP 359) wurde es ein enges Match für den Vorarlberger. Der Franzose hatte in der zweiten Runde den Topgesetzten Damir Dzumhur (ATP 102) eliminiert und startete auch gut in die Partie gegen Schwärzler. Ein Break zum 3:1 entschied den ersten Satz zugunsten von Erhard.
Schwärzler gewinnt sein viertes Tie-Break
Im zweiten Durchgang gab keiner der beiden Kontrahenten seinen Aufschlag ab. Im Tie-Break setzte sich der Österreicher mit 7:5 durch. Das war bereits der vierte Satzgewinn im Tie-Break für den 20-Jährigen bei diesem Turnier. Manche erinnerten sich dabei an seinen Triumph beim ATP Challenger in Kigali, als Schwärzler im Turnierverlauf neun Sätze mit 7:6 gewann.
Mit Nervenstärke ins Endspiel
Der dritte Durchgang im Halbfinale von Grodzisk Mazoviecki blieb bis zum 4:4 ausgeglichen. Schwärzler bewies einmal mehr seine Nervenstärke. Der Vorarlberger nahm seinem Gegner den Aufschlag ab und servierte anschließend zum 3:6, 7:6, 6:4-Sieg aus. Im Endspiel am Sonntag (13 Uhr) wartet nun der Italiener Andrea Guerreri (ATP 213) auf den Österreicher.
Karrierehoch in der Weltrangliste
In der Weltrangliste wird Schwärzler mit dem Finaleinzug sein bisheriges Karrierehoch von Platz 169 verbessern. Im Live-Ranking liegt der Österreicher derzeit auf Rang 158. Gewinnt der Vorarlberger auch am Sonntag könnte er in der Weltrangliste in die Top 150 vorstoßen. Es wäre zudem sein dritter Sieg auf Challenger-Ebene, sein zweiter in diesem Jahr nach dem Triumph in Kigali im März.








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