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MERCOGLIANO/ITALIEN. Eine 32-jährige Frau ist im italienischen Mercogliano wenige Tage vor dem errechneten Geburtstermin plötzlich zusammengebrochen und gestorben. Auch ihr ungeborenes Kind konnte nicht gerettet werden.

Symbolbild: NetPix/stock.adobe.com
Symbolbild: NetPix/stock.adobe.com

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Plötzliche Beschwerden

Berichten zufolge kam es im Ort Mercogliano in der italienischen Provinz Avellino zu der Tragödie. Die 32-Jährige befand sich im neunten Monat ihrer Schwangerschaft, als sie in ihrer Wohnung über Beschwerden klagte, schließlich zusammenbrach und das Bewusstsein verlor. Ihr Partner alarmierte umgehend den Rettungsdienst. Zwei Rettungswagen des italienischen Notfalldienstes eilten zur Wohnung. Für die Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Auch das Kind, das sie in ihrem Bauch trug, überlebte den Notfall nicht. Besonders tragisch: Die Schwangerschaft war bereits weit fortgeschritten. Der errechnete Geburtstermin lag nur wenige Tage nach dem Tod der 32-Jährigen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft von Avellino ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet. Damit soll geklärt werden, was genau zu dem plötzlichen Tod geführt hat und ob möglicherweise vermeidbare Umstände eine Rolle gespielt haben.

Die Ermittler prüfen dabei unter anderem den Verlauf der Schwangerschaft, medizinische Untersuchungen und Befunde sowie die gesundheitliche Vorgeschichte der Frau.

Autopsie soll Todesursache klären

Die sterblichen Überreste der Frau wurden in das Krankenhaus San Giuseppe Moscati in Avellino gebracht und stehen unter der Verfügung der Justiz. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung beziehungsweise Autopsie soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben. Auch ein medizinischer Eingriff nach dem Tod wurde angeordnet, um den Tod des ungeborenen Kindes im Rahmen der Untersuchungen näher beurteilen zu können. 


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