SUP-Verbot auf beliebtem Badesee: Warum eigene Boards jetzt draußen bleiben müssen
SALZBURG. Ein beliebter Badesee in Österreich verbietet künftig das Mitbringen eigener SUPs. Grund dafür ist die zunehmende Ausbreitung einer invasiven Muschelart.

Das Waldbad Anif am Stadtrand von Salzburg verbietet künftig das Mitbringen eigener SUPs.
Grund für die neue Regelung ist die zunehmende Ausbreitung der Quaggamuschel in Österreichs Seen. Die invasive Muschelart kann über nasse Ausrüstung wie Boards, Boote oder andere Wassersportgeräte in neue Gewässer gelangen (Mehr Infos>>>).
Waldbad Anif stellt kostenlose SUPs zum Verleih bereit
Der beliebte Badesee ist für sein glasklares und frisches Bergwasser bekannt und liegt eingebettet inmitten der Natur. Um eine Einschleppung der Quaggamuschel zu verhindern und das empfindliche Ökosystem zu schützen, bittet das Waldbad seine Besucher, eigene SUPs zuhause zu lassen.
Auf das Stand-up-Paddling müssen Badegäste trotzdem nicht verzichten. Das Waldbad Anif stellt kostenlose SUPs zum Verleih bereit. „Da sich in Österreichs Seen eine invasive Muschelart (Quaggamuschel) verbreitet, bitten wir euch eure SUPs oder ähnliches zuhause zu lassen! Wir haben gratis SUPs für euch zum Verleih!“, heißt es seitens des Waldbads.
Die Quaggamuschel breitet sich in mehreren österreichischen Gewässern aus und stellt vor allem für bislang unbelastete Seen eine Gefahr dar. Die Tiere können sich an Ausrüstung festsetzen oder über kleinste Wasserreste weitertransportiert werden.
Auch andere Seen reagieren
Auch andere Seen in Österreich haben bereits Maßnahmen ergriffen. In Oberösterreich ist das Stand-up-Paddling am Langbathsee seit Kurzem verboten.
Bereits im Vorjahr wurde eine ähnliche Regelung für den Offensee erlassen. Auch dort steht der Schutz vor einer möglichen Einschleppung der Quaggamuschel im Vordergrund.








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