Mörder auf der Flucht: Mann (28) stirbt nach tödlicher Messerattacke
LONDON. Ein 28-jähriger Mann ist in London bei einer Messerattacke tödlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen Mordes und fahndet nach dem bislang unbekannten Täter.

Die Attacke ereignete sich am Mittwochabend (16.9.) in der Lloyd Baker Street im wohlhabenden Londoner Stadtteil Clerkenwell. Gegen 23:20 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert, nachdem Berichte über einen Messerangriff eingegangen waren. Das berichten englische Medien.
28-Jähriger verstarb im Krankenhaus
Der 28-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er am Donnerstag seinen Verletzungen. Seine Familie wurde über den Tod informiert und wird von speziell geschulten Beamten betreut.
Die Lloyd Baker Street gilt als besonders wohlhabende Wohngegend. Im vergangenen Jahr wurden dort Immobilien für bis zu 2,25 Millionen Pfund verkauft. Die Straße zählt damit zu den teuersten Wohnadressen in der Umgebung.
Polizei fandet nach dem Täter
Die Ermittler haben inzwischen eine Morduntersuchung eingeleitet. Nach dem Täter wird weiterhin gefahndet, festgenommen wurde bislang niemand. Angehörige und Freunde des Opfers legten am Tatort Blumen nieder.
Nach der Tat wurde für die Gebiete Caledonian Road, Clerkenwell und Hoxton eine sogenannte Section 60 Order erlassen. Dadurch erhalten Polizeibeamte vorübergehend erweiterte Befugnisse, um Personen und Fahrzeuge ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen.
Verstärkte Polizeipräsenz
Chief Superintendent Jason Stewart, der für die Polizeiarbeit in der Region verantwortlich ist, sagte gegenüber der „Sun.“: „Dies ist ein tragischer Vorfall. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des jungen Mannes, der sein Leben verloren hat.“
Zudem kündigte Stewart eine verstärkte Polizeipräsenz an. Die zusätzlichen Beamten sollen in der Gegend für mehr Sicherheit sorgen und gleichzeitig bei den laufenden Ermittlungen unterstützen.
„Das Opfer wurde auf einer Wohnstraße gefunden. Mitglieder der Öffentlichkeit könnten Informationen haben, die für unsere Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sind“, so Stewart.








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