Davis Cup gegen Belgien: Rodionov souverän, Neumayer unterliegt knapp
WIEN. Jurij Rodionov brachte Österreich im Davis-Cup-Ländermatch gegen Belgien mit 1:0 in Führung. Der 27-jährige Österreicher siegte gegen Gauthier Onclin klar in zwei Sätzen. Lukas Neumayer musste sich hingegen gegen den Top-40-Mann Zizou Bergs in drei Sätzen geschlagen geben.

Jurij Rodionov (ATP 142) stellte am Freitag im Davis-Cup-Duell gegen Belgien um einen Startplatz beim Final 8 in Bologna wieder seine Stärke in diesem Bewerb unter Beweis.
Rodionov stellt auf 1:0
Der Niederösterreicher startete gut in die Partie gegen Gauthier Onclin (ATP 164) und führte mit 4:2. Doch der Belgier kämpfte sich zurück und fand bei 4:4 und 15:40 zwei Breakbälle bei Aufschlag des Österreichers vor. Rodionov blieb ruhig, brachte seinen Aufschlag durch und nahm anschließend seinerseits seinem Gegner den Aufschlag ab.
Mit dem 6:4-Satzgewinn brach der Widerstand des Belgiers. Rodionov führte schnell 4:0 und sicherte sich kurz darauf das Match mit 6:4, 6:1. Österreich lag mit 1:0 in Führung. Ein entscheidender Faktor der Auftaktpartie war sicher auch der Aufschlag, mit dem sich Rodionov immer wieder aus brenzligen Situationen befreien konnte. Der Österreicher schlug im Match neun Asse, während seinem Kontrahenten kein einziges gelang.
Neumayer beginnt fulminant
Lukas Neumayer (ATP 180) nutzte den „Rückenwind“ der 1:0-Führung und begann seine Partie gegen Zizou Bergs (ATP 38) mit einer starken Leistung. Bis zum 6:2, 2:0 bestimmte der Salzburger mit seinen druckvollen Grundschlägen das Spiel. Bergs beging bis dahin ungewohnt viele Vorhandfehler.
Bergs stellt auf 1:1
Doch der Belgier erfing sich, glich auf 2:2 aus und holte sich bei 5:4 das Break zum Gewinn des zweiten Satzes. Der dritte Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für den Sieger des ATP Turniers in Eastbourne im heurigen Jahr. Bergs siegte 2:6, 6:4, 6:1 und glich im Länderkampf auf 1:1 aus.
Als nächstes Spiel steht im Wiener Prater am Samstag um 11 Uhr das Doppel auf dem Programm. Lucas Miedler und Neil Oberleitner werden versuchen, Österreich mit einem Sieg eine gute Ausgangsbasis für die ausstehenden beiden Einzelmatches zu verschaffen.








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