Raheem Sterling vor Haftstrafe? Fußball-Star gesteht Fahrt unter Lachgas-Einfluss
BASINGSTOKE/VEREINIGTES KÖNIGREICH. Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Raheem Sterling hat sich vor einem Gericht in Basingstoke wegen gefährlichen Fahrens, Lachgasbesitzes und der verweigerten Abgabe einer Probe schuldig bekannt. Der 31-Jährige darf vorerst nicht mehr fahren, über das Strafmaß wird am 25. November weiterverhandelt.

Wie The Guardian am 15. September 2026 berichtet, fuhr Sterling am 28. Mai während des morgendlichen Berufsverkehrs auf den Autobahnen M25 und M3 über längere Zeit auffällig. Zeugen meldeten der Polizei riskante Fahrmanöver und beobachteten demnach, wie der Fahrer Ballons inhalierte.
Sterlings Lamborghini kam später nahe der Anschlussstelle Minley in der Grafschaft Hampshire von der Fahrbahn ab. Dabei wurden alle vier Reifen beschädigt, zudem entstand Schaden an der Karosserie.
Gericht ordnet Fahrverbot an
Bei der Kontrolle bestätigte Sterling laut Gerichtsbericht, am Steuer gesessen zu haben. Ein Speicheltest zeigte keine Hinweise auf Cannabis oder Kokain, eine Blutprobe zur Untersuchung auf weitere Substanzen verweigerte er später.
Das Gericht ordnete ein sofortiges Fahrverbot an und setzte Sterling bis zum nächsten Termin auf freien Fuß. Eine Bewährungshelferin oder ein Bewährungshelfer soll zuvor einen Bericht für die Strafzumessung erstellen.
Strafmaß noch offen
Für gefährliches Fahren sind in England grundsätzlich bis zu zwei Jahre Haft möglich. Das Magistrates’ Court kann jedoch höchstens zwölf Monate Freiheitsstrafe verhängen und könnte den Fall deshalb an ein höheres Gericht verweisen.
Sterling bestritt die Vorwürfe nicht. Seine Verteidigung verwies auf persönliche Umstände und darauf, dass er bereits Schritte zur Aufarbeitung unternommen habe.








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