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ÖSTERREICH. Sie breitet sich rasant in Österreichs Seen aus und wird für Badegäste zunehmend zum Risiko: Die invasive Quagga-Muschel besiedelt immer mehr Badeleitern und Stege. Ihre scharfkantigen Schalen können schmerzhafte Schnittverletzungen verursachen.

Die aus dem Schwarzmeerraum stammende Quagga-Muschel breitet sich rasant in Österreich aus. Bild: stock.adobe.com/Tanja Esser

Die aus dem Schwarzmeerraum stammende Quagga-Muschel (Dreissena rostriformis) breitet sich in Österreich immer weiter aus und wird zunehmend zum Problem für Badegäste.

Erstmals wurde die invasive Art im Jahr 2016 von einem Taucher im Bodensee nachgewiesen. Inzwischen ist sie dort flächendeckend verbreitet und hat zahlreiche weitere Gewässer besiedelt.

Invasive Muschel breitet sich aus

Nachweise gibt es mittlerweile unter anderem im Attersee, Mondsee, Traunsee und in den Feldkirchner Badeseen in Oberösterreich. Auch in Salzburg, Kärnten sowie in der Alten Donau wurde die Muschel bereits entdeckt.

Begünstigt wird ihre rasante Ausbreitung dadurch, dass sie sich nahezu ganzjährig und selbst in Tiefen von bis zu 100 Metern vermehren kann.

Verletzungsgefahr an Österreichs Badeseen

Besonders in der Badesaison macht sich die invasive Art bemerkbar. Die scharfkantigen Schalen der Quagga-Muschel besiedeln Badeleitern, Stege und andere feste Oberflächen. Wer barfuß ins Wasser geht oder sich an den Muscheln abstützt, kann sich tiefe Schnittverletzungen an Füßen und Händen zuziehen.

Nicht nur Badegäste sind von der Ausbreitung betroffen. Auch Fischer kämpfen zunehmend mit den Folgen, da sich die Muscheln an Netzen und anderer Ausrüstung festsetzen und das ökologische Gleichgewicht der Seen verändern.


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