Krisenvorsorge: Diese Vorräte sollte man zuhause haben
ÖSTERREICH. Stromausfälle, Unwetter oder andere Krisen können die Versorgung kurzfristig erschweren. Österreich empfiehlt deshalb, zu Hause Wasser und Lebensmittel für mindestens zehn bis 14 Tage einzuplanen.

Ein Vorrat soll den Alltag in einer Ausnahmesituation erleichtern, nicht zu Hamsterkäufen führen. Wie die BBC in einem aktuellen Überblick berichtet, eignen sich vor allem haltbare Grundnahrungsmittel, Eiweißquellen und ausreichend Flüssigkeit.
Für einen österreichischen Haushalt zählt besonders Trinkwasser: Pro Person sollten rund zwei Liter täglich verfügbar sein. Dazu kommen Lebensmittel, die ohne aufwendige Zubereitung lagerfähig sind und den üblichen Essgewohnheiten entsprechen.
Haltbare Lebensmittel gezielt auswählen
Gut geeignet sind etwa Reis, Nudeln, Haferflocken, Mehl, Knäckebrot und andere Getreideprodukte. Ergänzt werden kann der Vorrat durch Hülsenfrüchte, Nüsse, Fischkonserven, haltbare Milch sowie Obst und Gemüse in Dosen oder Gläsern.
Wichtig ist eine ausgewogene Zusammenstellung. Konserven mit Bohnen, Linsen oder Kichererbsen liefern Eiweiß und Ballaststoffe. Wer spezielle Ernährungsbedürfnisse hat oder Medikamente benötigt, sollte diese bei der Planung ebenfalls berücksichtigen.
Vorräte laufend verwenden und erneuern
Lebensmittel mit hohem Salz oder Zuckergehalt, etwa Instantgerichte, Süßigkeiten oder stark gezuckerte Riegel, sollten nur einen kleinen Teil des Vorrats ausmachen. Ein Blick auf Zutaten und Haltbarkeitsdatum hilft bei der Auswahl.
Am praktischsten ist ein Vorrat, der im Alltag regelmäßig verbraucht und wieder ergänzt wird. So bleiben Produkte frisch, müssen nicht entsorgt werden und stehen im Ernstfall sofort bereit. Auch ein Dosenöffner, Taschenlampe und Batterien gehören zur Vorbereitung.








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