Hai-Alarm in Italien: Kind (5) entdeckt riesigen Hai
TOSKANA/ITALIEN. Ein ungewöhnlicher Fund hat an einem beliebten Badestrand in der Toskana für Aufsehen gesorgt. Ein fünfjähriges Kind entdeckte beim Blick unter Wasser plötzlich einen riesigen Hai.

Das Tier war bereits tot – doch der Anblick sorgte bei dem Fünfjährigen für einen gehörigen Schreck.
Plötzlich tauchte ein riesiger Hai auf
Berichten zufolge war das Kind gemeinsam mit seinem Vater auf einem Stand-up-Paddleboard vor der Küste von Follonica unterwegs. Mit einer Taucherbrille beobachtete es das Wasser, als plötzlich der gewaltige Meeresbewohner unter ihm auftauchte. Der Vorfall ereignete sich Ende Juni während der Badesaison. Der fünfjährige Bub erschrak und wollte sofort zurück ans Ufer. Gemeinsam mit seinem Vater paddelte er zum Strand. Der Hai befand sich nur wenige Meter von der Küste entfernt. Der Vater informierte anschließend das Rettungspersonal und zeigte Fotos von der Fundstelle. Schnell wurde klar, dass von dem Tier keine unmittelbare Gefahr für die Badegäste ausging.
Hai war bereits tot
Der riesige Meeresbewohner war bereits verendet und trieb im Wasser. Die italienische Küstenwache rückte an, um den Kadaver zu bergen. Die Bergung gestaltete sich aufgrund der enormen Größe des Tieres schwierig. Rund zwei Stunden dauerte es, bis der Hai schließlich auf ein Boot gebracht werden konnte. Anschließend wurde er in den Hafen von Scarlino transportiert. Dort untersuchten Experten das Tier.
4,5 Meter lang und rund 550 Kilo schwer
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um ein Weibchen des Stumpfnasen-Sechskiemerhais handelt. Das Tier war rund 4,5 Meter lang und wog schätzungsweise 550 Kilogramm. Die Hai-Art lebt normalerweise in großen Tiefen des Mittelmeeres. Experten zufolge hält sie sich meist mehrere hundert Meter unter der Wasseroberfläche auf. Dass ein solches Tier so nahe an einem stark besuchten Badestrand auftaucht, ist deshalb äußerst ungewöhnlich.
Todesursache bleibt rätselhaft
Warum der riesige Hai verendet ist, konnte zunächst nicht geklärt werden. Bei der ersten Untersuchung fanden die Experten keine offensichtlichen Verletzungen oder eine eindeutige Todesursache.







