Davis Cup: Rodionov und Miedler/Oberleitner lösen Ticket für Bologna
WIEN. Lukas Miedler mit Doppelpartner Neil Oberleitner und Jurij Rodionov entschieden am Samstag den Davis-Cup-Länderkampf gegen Belgien mit 3:1 für Österreich. Vor allem Rodionov überraschte mit einem Sieg gegen den über 100 Plätze in der Weltrangliste vor ihm klassierten Belgier Zizou Bergs. Österreich ist somit für das Finalturnier der besten acht Nationen Ende November in Bologna qualifiziert.

Jurij Rodionov (ATP 142) sorgte bereits am Freitag im Davis-Cup-Duell gegen Belgien mit dem 6:4, 6:1 gegen Gauthier Onclin (ATP 164) für das 1:0 zugunsten der Gastgeber. Nach dem Sieg des österreichischen Doppels besiegte Rodionov überraschend auch den favorisierten Belgier Zizou Bergs (ATP 38) in zwei Sätzen.
Doppel gewinnt bei Debüt von Oberleitner
Nach dem 1:1 vom Vortag startete Österreich am Samstag mit Lucas Miedler und Neil Oberleitner leicht favorisiert in das Doppel gegen die Paarung Sander Gille/Joran Vliegen.
Der erste Satz ging ohne Aufschlagverluste ins Tie-Break, das die Österreicher mit 7:5 für sich entschieden. Im zweiten Durchgang gelang dem heimischen Doppel bei 5:5 das einzige Break des Spiels und wenig später der Matchgewinn. So konnte Neil Oberleitner bei seinem Davis-Cup-Debüt gleich einen Sieg feiern.
Umkämpfter erster Satz bei Rodionov-Bergs
Zizou Bergs hatte am Freitag Lukas Neumayer noch knapp mit 2:6, 6:4, 6:1 bezwungen. Auch gegen Jurij Rodionov tat sich der Belgier hart. Zwar konnte Bergs im ersten Satz ein 4:2 wieder aufholen, das Tie-Break gewann jedoch nach Abwehr eines Satzballes der Österreicher mit 8:6.
Rodionov wächst über sich hinaus
Im zweiten Durchgang steigerte sich Mr. Davis Cup, wie Rodionov aufgrund seiner Erfolge in diesem Bewerb genannt wird, und verzückte das Publikum mit Zauberschlägen. Der 27-jährige Niederösterreicher ging 5:1 in Führung. Bergs konnte zwar noch ein Break aufholen. Bei 5:3 nahm aber Rodionov dem Top-40-Spieler nochmal den Aufschlag ab und fixierte mit dem 7:6, 6:3 die zweite Teilnahme Österreichs beim Final 8 in Bologna.








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