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SALZBURG. Hohe Temperaturen können für Tiere rasch gefährlich werden. Gut Aiderbichl setzt auf seinen Höfen deshalb auf Schatten, Wasser, angepasste Fütterung und gezielte Abkühlung. Auch Mitarbeitende arbeiten bei Hitze mit angepassten Zeiten.
 

Pferde und Ponys bekommen gezielte Abkühlung von Tierpflegerin Michaela. (Foto: Gut Aiderbichl)
Pferde und Ponys bekommen gezielte Abkühlung von Tierpflegerin Michaela. (Foto: Gut Aiderbichl)

Der Sommer bringt für viele Tiere eine starke Belastung. Auf den Höfen von Gut Aiderbichl werden deshalb verschiedene Schutzmaßnahmen gesetzt, damit Hunde, Pferde, Ponys, Rinder und andere Tiere heiße Tage besser überstehen.

Dazu zählen schattige Plätze, ausreichend Trinkwasser und je nach Tierart auch kühlende Maßnahmen. Manche Tiere bekommen an besonders heißen Tagen gefrorene Leckereien, die aber immer tiergerecht, weich genug und nur in Maßen gegeben werden.

Hunde brauchen kühle Wege

Für Hunde sind Spaziergänge in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend besonders wichtig. Wege im Schatten oder in Wassernähe helfen, den Kreislauf zu schonen.

Besonders kurznasige Rassen wie Möpse oder Französische Bulldoggen können bei Hitze rasch Probleme bekommen. Sportliche Aktivitäten wie Joggen oder Radfahren mit Hund sollen an heißen Tagen vermieden werden.

Auch der Untergrund wird schnell zur Gefahr. Asphalt kann bereits bei 25 Grad Außentemperatur sehr heiß werden und Hundepfoten verletzen. Hunde dürfen außerdem nie im Auto zurückbleiben, weil sich der Innenraum schon nach kurzer Zeit lebensgefährlich aufheizen kann.

Pferde werden langsam abgekühlt

Auch Pferde und Ponys brauchen im Sommer besondere Rücksicht. Große Ausritte und Trainingseinheiten sollen in die kühleren Tageszeiten verlegt werden.

Tagsüber brauchen die Tiere Schatten, etwa unter Bäumen, im Stall oder unter einem Unterstand. Bei großer Hitze hilft es, zunächst die Beine vorsichtig mit Wasser zu kühlen.

Bei Temperaturen über 30 Grad werden auf Gut Aiderbichl auch größere Muskelpartien wie Rücken, Lende und Hinterhand mit lauwarmem Wasser abgespritzt. Wichtig ist dabei ein langsames Vorgehen von den Beinen nach oben, damit der Kreislauf nicht zusätzlich belastet wird.

Wasser und Salz sind wichtig

Für Weidetiere wie Rinder spielt neben Wasser auch die Versorgung mit Mineralstoffen eine wichtige Rolle. Salzlecksteine helfen, verlorene Elektrolyte auszugleichen, besonders bei Hitze und hoher Aktivität.

Grundsätzlich muss für alle Tierarten jederzeit genügend frisches Trinkwasser verfügbar sein. Zusätzlich können Hundepools, Kühlmatten oder Wasserspiele für Erleichterung sorgen.

 

 


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