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WELT. Die Aktie des australischen Drohnenabwehr Spezialisten DroneShield schwankt weiter stark. Am Freitag verlor das Papier je nach Börsenplatz rund 3,2 Prozent und notierte zwischen etwa 1,30 und 1,44 Euro. Trotz guter Geschäftsdaten bleibt die Unsicherheit am Markt hoch.

Trotz 44,1 Millionen AUD Quartalsumsatz und starker Pipeline steht die DroneShield Aktie weiter unter Druck. (Symbolbild); Foto: m.mphoto/stock.adobe.com

Wie Finanztrends am 13. Juli 2026 berichtet, sehen Analysten weiter deutliches Kurspotenzial, während die Börse derzeit vor allem den Abwärtstrend bewertet. Auf Jahressicht liegt die Volatilität bei mehr als 70 Prozent.

DroneShield erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 44,1 Millionen australischen Dollar. Das war laut Bericht der zweithöchste Quartalsumsatz der Unternehmensgeschichte.

Aufträge stützen Geschäft

Für das laufende Jahr sind demnach bereits Einnahmen von 155 Millionen australischen Dollar fix verbucht. Zusätzlich verweist das Unternehmen auf eine Sales Pipeline von 2,2 Milliarden australischen Dollar.

Diese Zahlen deuten auf eine hohe Nachfrage nach Drohnenabwehr und elektronischen Schutzsystemen hin. An der Börse reicht das derzeit aber nicht, um den Druck auf die Aktie zu beenden.

Untersuchung belastet Vertrauen

Belastend wirkt weiter eine Untersuchung der australischen Börsenaufsicht ASIC. Dabei geht es um mögliche Fragen rund um Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit Insiderverkäufen.

Für Anleger bleibt die Lage daher zweigeteilt. Operativ zeigt DroneShield Wachstum, an der Börse dominieren aber rechtliche Unsicherheit, schwankende Kurse und ein klarer Abwärtstrend.


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