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Viel Potenzial: So sieht Oliver Glasners Mannschaft bei Nottingham Forest aus

Tips LogoNiklas Killinger, 13.07.2026 12:23

NOTTINGHAM/ENGLAND. Oliver Glasner startet bei Nottingham Forest mit einem Kader von 27 Spielern und einen Gesamtmarktwert von 507,8 Millionen Euro. Der neue Trainer findet vor allem in der Offensive viele Optionen vor. Die spannendste Frage ist, wie schnell er seine bevorzugte Dreierkette in der Premier League stabil bekommt.

Oliver Glasner übernimmt in Nottingham einen Kader mit viel Potenzial. Der größte Name ist wahrscheinlich Morgan Gibbs-White. Foto: HTGanzo - stock.adobe.com

Seit 6. Juli ist Oliver Glasner offiziell der neue Trainer von Nottingham Forest. Diese sind letztes Jahr zwar nur knapp dem Abstieg entkommen, dennoch findet der neue Trainer eine gute Mannschaft mit viel Potenzial vor. 

Nach dem Rekordabgang von Mittelfeld-Star Elliot Anderson ist der wertvollste Spieler im Kader Morgan Gibbs-White. Der offensive Mittelfeldspieler wird mit 70 Millionen Euro bewertet und dürfte unter Glasner eine zentrale Rolle bekommen.

Gibbs-White führt den Kader an

Hinter Gibbs-White zählt Innenverteidiger Murillo mit 50 Millionen Euro zu den wichtigsten Bausteinen. Der Brasilianer passt mit seiner Dynamik und seinem linken Fuß gut in eine Dreierabwehr, in der Glasner meist mutige Aufbauspieler braucht.

Auch Dan Ndoye, Omari Hutchinson und Callum Hudson-Odoi bringen Tempo und Eins gegen Eins Qualität mit. Ndoye wird mit 32 Millionen Euro geführt, Hutchinson und Hudson-Odoi mit je 30 Millionen Euro.

Im Angriff hat Nottingham mehrere Profile. Arnaud Kalimuendo und Igor Jesus stehen für Tempo und Entwicklungspotenzial, Taiwo Awoniyi und Chris Wood bringen körperliche Präsenz und Premier League Erfahrung. Bei Kalimuendo halten sich allerdings noch Gerüchte über einen Wechsel zur Frankfurter Eintracht, an die der Stürmer im Frühjahr 2026 bereits verliehen war.

Glasner präferiert System mit Dreierkette

Glasners bevorzugtes System ist das 3-4-2-1. Der Kader bietet dafür bereits jetzt viele passende Profile: Murillo, Nikola Milenković, Morato, Jair Cunha oder Zach Abbott können die drei Innenverteidigerplätze abdecken.

Auf den Flügeln bieten Neco Williams, Ola Aina, Luca Netz und Nicolò Savona Optionen für die laufintensiven Außenbahnen. Genau dort entscheidet sich oft, ob Glasners System Druck erzeugt oder zu tief verteidigen muss. Dies ist allerdings sicher eine der Positionen, auf denen qualitativ noch nachbesetzt werden könnte.

Für die beiden Sechser-Positionen im Zentrum kommen Ibrahim Sangaré, Nicolás Domínguez und Ryan Yates infrage. Davor könnten Gibbs-White und Hutchinson oder Hudson-Odoi die Halbräume besetzen.

Viel Potenzial

Der Kader ist im Schnitt 26 Jahre alt und damit weder unerfahren noch überaltert. Spieler mit Entwicklungspotenzial sind durchaus vorhanden.

Der Verein hat seit dem Premier League Aufstieg stark in den Kader investiert und zugleich viele Spieler verkauft. Für Glasner bedeutet das: Er bekommt Qualität, aber auch einen Kader, der weiter im Umbau steht. Ein Grund für Glasners Wechsel war vermutlich, dass ihm Investitionen in den Kader zugesichert worden sind und er noch Neuzugänge mit Qualität für sein System bekommt.

Entscheidend wird sein, wie schnell Oliver Glasner es schafft, das neue System in der Mannschaft zu implementieren. Auch der eine oder andere (teure) Neuzugang wird wahrscheinlich noch nötig sein, sollte man um die internationalen Plätze mitspielen wollen, was sicher Glasners Anspruch ist.


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