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ÖSTERREICH. Vor allem in der Reisezeit geraten Autofahrer im Ausland immer wieder ins Visier von Trickbetrügern. Der ÖAMTC informiert über die häufigsten Maschen und gibt Tipps, wie sich Urlauber vor finanziellen Schäden schützen können.

Vorsicht im Urlaub: Diese Betrugsmaschen treffen Autofahrer besonders häufig (Foto: Markus Mainka/adobe.stock)

Gerade im Urlaub seien viele Menschen durch Sprachbarrieren und mangelnde Ortskenntnis besonders anfällig für Betrugsversuche. Wie der ÖAMTC berichtet, lassen sich mit etwas Vorsicht und dem richtigen Verhalten viele dieser Situationen vermeiden.

Spiegeltrick zählt zu den häufigsten Maschen

Besonders häufig wird laut ÖAMTC der sogenannte Spiegeltrick aus Italien gemeldet. Dabei verursachen Täter durch einen Steinwurf oder einen anderen Gegenstand ein lautes Geräusch und behaupten anschließend, der vorbeifahrende Autofahrer habe den Außenspiegel ihres Fahrzeugs beschädigt. Danach verlangen sie eine sofortige Barzahlung.

Der Mobilitätsclub rät, nur dann anzuhalten, wenn tatsächlich Anzeichen für einen Unfall bestehen. Andernfalls sollte die Fahrt fortgesetzt werden. Kommt es dennoch zu einer Konfrontation, empfiehlt der ÖAMTC, im Fahrzeug zu bleiben und auf das Einschalten der Polizei zu bestehen.

Vorsicht bei angeblichen Pannenhelfern

Eine weitere bekannte Betrugsmasche ist die sogenannte Pannenhilfe Piraterie. Nach einer Autopanne erscheinen scheinbar zufällig Abschleppdienste und bieten ihre Hilfe an, noch bevor der eigentliche Pannendienst verständigt wurde. Betroffene werden anschließend oft in weit entfernte Werkstätten gebracht und mit überhöhten Abschlepp oder Reparaturkosten konfrontiert.

Der ÖAMTC empfiehlt deshalb, im Ernstfall zuerst die Schutzbrief Nothilfe unter +43 1 25 120 00 zu kontaktieren. So werde Hilfe über verlässliche Partner organisiert und eine mögliche Kostenübernahme sichergestellt.

Manipulierte Reifen als Ablenkungsmanöver

Auch gezielt herbeigeführte Pannen kommen immer wieder vor. Dabei manipulieren Täter während eines unbeaufsichtigten Zwischenstopps unbemerkt einen Reifen. Nach der Weiterfahrt tritt die Panne auf und vermeintliche Helfer nutzen die Situation, um Wertgegenstände aus dem Fahrzeug zu stehlen.

Der ÖAMTC empfiehlt daher, das Auto nach jedem unbeaufsichtigten Halt kurz zu kontrollieren. Wer zum Anhalten gedrängt wird, sollte im Fahrzeug bleiben, die Türen verriegeln und bei Verdacht umgehend die Polizei verständigen.


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