Trockenes Gras kann Autos in Brand setzen
ÖSTERREICH. Ein kurzer Badestopp kann teuer enden. Heiße Fahrzeugteile entzünden trockenes Gras oft erst Minuten nach dem Abstellen.

Wer sein Auto an heißen Tagen auf einer trockenen Wiese abstellt, riskiert mehr als nur einen Strafzettel. Katalysator, Dieselpartikelfilter und Auspuff werden während der Fahrt extrem heiß. Berühren sie hohes, ausgetrocknetes Gras, kann daraus binnen kurzer Zeit ein Flächenbrand entstehen.
Gefahr zeigt sich oft erst später
Das Heimtückische daran: Das Feuer bricht meist nicht sofort aus. Häufig beginnt das Gras erst einige Minuten nach dem Parken zu glosen oder zu brennen. Dann kann es schnell gehen. Die Flammen greifen auf das eigene Auto, daneben abgestellte Fahrzeuge oder angrenzende Waldstücke über.
Besonders vorsichtig sollten Lenker von tiefergelegten Autos sein. Auch auf unebenem Boden ist der Abstand zwischen Fahrzeug und Untergrund oft geringer als gedacht.
Schäden können teuer werden
Kommt es zu einem Brand, kann das finanzielle Folgen haben. Schäden am eigenen Fahrzeug sind meist nur mit einer Kaskoversicherung gedeckt. Auch beschädigte Nachbarautos können zum Problem werden. Zusätzlich können Kosten für den Feuerwehreinsatz anfallen.
Deshalb gilt: Nach Möglichkeit nur auf Asphalt oder befestigten Flächen parken. Lässt sich eine trockene Wiese nicht vermeiden, sollte man nach dem Abstellen noch einige Minuten beim Fahrzeug bleiben und auf Rauch oder Brandgeruch achten.
Entsteht bereits Feuer, zählt jede Minute. Sofort die Feuerwehr unter 122 alarmieren und Abstand halten.


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