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CEUTA/SPANIEN. Am Donnerstag sind mehrere Tausend Menschen aus Marokko nach Ceuta gelangt. Die spanische Exklave steht nach den jüngsten Ankünften vor einer humanitären und organisatorischen Belastungsprobe.

Mehrere Tausend Menschen sind am Donnerstag aus Marokko nach Ceuta gelangt. Die Stadt fordert nationale Unterstützung. (Symbolbild); Foto: ReisMedia/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie El País am 30. Juli 2026 berichtet, erreichten die Menschen Ceuta teils über den Grenzübergang, teils schwimmend entlang der Küste. Einsatzkräfte kümmerten sich vor allem um Verletzte und erschöpfte Ankommende.

Das Aufnahmezentrum CETI war laut Bericht bereits vor der jüngsten Entwicklung überfüllt. Vor dem Gelände warteten zahlreiche Menschen auf Versorgung, medizinische Hilfe und Informationen über das weitere Verfahren.

Stadt verlangt nationale Koordination

Der Präsident der autonomen Stadt, Juan Jesús Vivas, forderte von der spanischen Regierung die Ausrufung eines nationalen Notstands. Der Staat solle die Koordination der Maßnahmen zentral übernehmen.

Die Lage hatte sich in den vergangenen Tagen bereits zugespitzt. Nach Angaben des Berichts waren binnen rund zehn Tagen etwa 2.000 Menschen an den Küsten Ceutas angekommen, bevor die Zahl am Donnerstag deutlich stieg.

Versorgung stößt an Grenzen

Im und rund um das CETI kam es zu Engpässen bei Unterbringung und Hygiene. Hilfsorganisationen, Polizei und Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Versorgung aufrechtzuerhalten.

Mehrere Organisationen gehen zudem von Todesfällen auf der gefährlichen Seeroute aus. Konkrete, unabhängig bestätigte Zahlen zu den jüngsten Übertritten lagen zunächst nicht vor.


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