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SPANIEN. Ein Urlaub in Spanien endete für eine irische Familie in einer Tragödie. Zwei Teenager fanden ihre Eltern tot in einem Whirlpool einer Ferienvilla – nun gibt es neue Erkenntnisse zu den Umständen des Todes.

Die Tragödie ereignete sich in der spanischen Stadt Valencia. Symbolbild: stock.adobe.com/maylat
Die Tragödie ereignete sich in der spanischen Stadt Valencia. Symbolbild: stock.adobe.com/maylat

In Spanien ereignete sich vergangene Woche eine tragische Familientragödie. Zwei Kinder fanden ihre Eltern tot in einem Whirlpool – zunächst war völlig unklar, was sich zuvor in der Ferienvilla abgespielt hatte.

Thomasina T. (51) und ihr Ehemann Patrick (48) verbrachten mit ihren beiden Kindern ihren Urlaub in Cullera nahe Valencia. Die Familie wohnte im noblen Wohnviertel Cap Blanc. Dort machten die beiden Teenager schließlich die schreckliche Entdeckung und fanden ihre Eltern leblos im Whirlpool.

Polizei ermittelte zunächst wegen eines Tötungsdeliktes

Die Jugendlichen wandten sich sofort an den Besitzer der Unterkunft, der die Rettungskräfte alarmierte. Für das Ehepaar kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Zunächst ermittelte die Polizei sogar wegen eines möglichen Tötungsdelikts, da an den Körpern Kratzer und Verletzungen festgestellt wurden. Ein Fremdverschulden wurde jedoch schnell ausgeschlossen.

Neue Hinweise auf die Todesursache

Nun gibt es laut dem „Mirror“ neue Hinweise auf die Todesursache. Erste Ergebnisse der Obduktion deuten darauf hin, dass beide einen Herzstillstand erlitten. Als mögliche Ursache wird akuter Stress nach körperlicher Erschöpfung genannt.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die technische Beschaffenheit des Whirlpools. Die Behörden prüfen, ob das Hydromassagesystem eine ungewöhnlich starke Sogwirkung entwickelt haben könnte. Dadurch könnten die beiden im Wasser festgehalten worden sein und verzweifelt versucht haben, sich zu befreien.

Auch Stromunfall wird untersucht

Die enorme körperliche Anstrengung und die daraus entstandene Panik könnten schließlich zu den tödlichen Herzstillständen geführt haben. Auch die Kratzer an den Körpern könnten damit zusammenhängen – möglicherweise versuchten die beiden, sich gegenseitig zu retten.

Noch ist die Todesursache allerdings nicht endgültig geklärt. Die Ermittler prüfen auch einen möglichen technischen Defekt. Demnach könnte einer der beiden einen tödlichen Stromschlag erlitten haben, während der andere beim Versuch, ihn zu retten, ebenfalls ums Leben kam.

Ein Industrieexperte wurde deshalb hinzugezogen und untersuchte gemeinsam mit der Polizei unter anderem die Saugleistung und die Funktionsweise des Whirlpools. Die bisherigen Erkenntnisse sprechen laut spanischen Medien jedoch zunehmend für einen tragischen Unfall.


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