Neue Studie zeigt: El Niño könnte 451.000 Hitzetote verursachen
NEU-DELHI/INDIEN. Ein starker El Niño könnte in Indien bis Ende Februar rund 15.800 zusätzliche Todesfälle durch Hitze verursachen. Besonders gefährdet sind Menschen in ohnehin heißen und einkommensschwachen Regionen sowie ältere Personen, Kinder und Beschäftigte im Freien. Dies sind die Erkenntnisse einer aktuellen Studie. Weltweit wird mit 451.000 zusätzlichen hitzebedingten Todesfällen zwischen Juni und Februar gerechnet.

Wie die Deutsche Welle am 23. September 2026 berichtet, rechnet eine Studie des Climate Impact Lab weltweit mit rund 451.000 zusätzlichen hitzebedingten Todesfällen zwischen Juni und Februar. Die Zahlen sind Prognosen und vergleichen die erwartete Entwicklung mit einem durchschnittlichen Jahr.
El Niño bezeichnet eine wiederkehrende Erwärmung im tropischen Pazifik. Das Wetterphänomen kann weltweit hohe Temperaturen, Dürren und Wasserknappheit verstärken.
Schutzmaßnahmen sollen rasch greifen
Die Studie empfiehlt Behörden unter anderem frühzeitige Hitzewarnungen, Trinkwasserangebote und kühlbare Aufenthaltsorte. Auch Krankenhäuser sollten ihre Kapazitäten für besonders heiße Tage ausbauen.
Indien verfügt bereits über Hitzeaktionspläne. Entscheidend sei jedoch, dass Warnungen und Hilfsangebote auch Menschen in kleineren Städten und besonders belasteten Regionen erreichen.
Risiko trifft vulnerable Gruppen
Für Menschen, die im Freien arbeiten, steigt das Gesundheitsrisiko bei extremer Hitze besonders stark. Fehlender Zugang zu Schatten, Trinkwasser oder medizinischer Versorgung kann die Folgen zusätzlich verschärfen.
Die Prognose unterstreicht, dass lokale Vorsorge vor Hitzewellen an Bedeutung gewinnt. Dazu zählen Informationen für die Bevölkerung, Schutz für Beschäftigte und rasche Hilfe für gefährdete Gruppen.








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