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RHODOS/GRIECHENLAND. Unfassbare Tragödie: Ein Feuerwehrmann wollte zwei Touristen retten und starb.

Symbolbild: Anna/stock.adobe.com
Symbolbild: Anna/stock.adobe.com

Medienberichten zufolge ist der 52-jährige Feuerwehrmann während einer Rettungsaktion in einer schwer zugänglichen Schlucht tödlich verunglückt. Er war im Einsatz, um zwei ausländische Touristen aus einem felsigen Gebiet zu retten.

Feuerwehrmann stürzt tödlich ab

Der Unfall passierte am Dienstag, 22. September 2026, kurz nach 12:30 Uhr in der Sideritsa-Schlucht auf Rhodos. Die Einsatzkräfte waren alarmiert worden, nachdem zwei ausländische Personen in dem schwer zugänglichen Gebiet Hilfe benötigt hatten. Während der Rettungsaktion stürzte der 52-Jährige aus großer Höhe in die Schlucht. Griechischen Medienberichten zufolge soll er auf dem felsigen Gelände ausgerutscht sein. Eine Drohne wurde eingesetzt, um den verunglückten Feuerwehrmann in dem unwegsamen Gebiet zu lokalisieren.

Tod im Krankenhaus bestätigt

Die Bergung des Feuerwehrmannes gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes ebenfalls aufwendig. Er wurde schließlich von einem Rettungswagen des griechischen Rettungsdienstes übernommen und in das Allgemeine Krankenhaus von Rhodos gebracht. Dort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich laut lokalen Medien um einen Feuerwehrmann aus Embonas, einer Ortschaft im Westen der Insel. Er soll Vater von zwei Kindern gewesen sein.

Untersuchung soll Klarheit bringen

Die genauen Umstände des tödlichen Unfalls sind derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Der Leiter der griechischen Feuerwehr ordnete auf Anweisung des zuständigen Ministers eine sogenannte administrative Untersuchung an. Dabei sollen die Ursachen und näheren Umstände des Todes geklärt werden.

Die Sideritsa-Schlucht gilt als schwer zugängliches Gebiet mit steilen Felswänden, engen Passagen und schwierigem Gelände. Die Rettungskräfte waren dort im Einsatz, um die beiden Touristen sicher aus dem Gebiet zu bringen. 


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