Marko Arnautovic enthüllt kuriose Polizei-Geschichte: "Sie wollten mich festnehmen"
MADRID. Der ehemalige österreichische Nationalspieler Marko Arnautovic hat in einem Livestream über das Champions-League-Finale 2010 gesprochen – und dabei von einem kuriosen Zwischenfall mit der Polizei erzählt.

Marko Arnautovic stand bereits 2010 auf der größten Bühne des Vereinsfußballs. Mit Inter Mailand gewann das damalige Offensivtalent im Champions-League-Finale in Madrid gegen den FC Bayern München mit 2:0 den begehrten Henkelpott.
Auch wenn er im Endspiel selbst nicht zum Einsatz kam, feierte der heute für Roter Stern Belgrad spielende Angreifer den Triumph ausgiebig seinem Team.
Arnautovic enthüllt kuriose Polizei-Anekdote
Bis heute ikonisch sind die Jubelbilder, die den damals 21-Jährigen nach dem Spiel mit der Trophäe auf dem Rasen zeigen. In einem Livestream mit dem deutschen Influencer „Marli“ enthüllte der mittlerweile 137-fache österreichische Nationalspieler nun eine weitere, kuriose Geschichte von jenem Abend.
Arnautovic sei nach dem Spiel auf die Tribüne gegangen, um sich eine österreichische Flagge zu besorgen und mit Fans zu plaudern. Dabei geriet er allerdings selbst ins Visier der Polizei.
Denn als er anschließend wieder auf das Feld wollte, wurde er von der Polizei zu Boden gebracht. „Sie wollten mich festnehmen“, schilderte der Wiener.
Weil er seine Akkreditierung weggeworfen hatte und als damals noch weitgehend unbekannter Spieler nicht erkannt wurde, hielten ihn die Beamten offenbar für einen Inter-Fan.
Polizei hielt ÖFB-Ikone erneut fest
Erst sein damaliger Co-Trainer konnte die Situation aufklären und den Österreicher aus der misslichen Lage befreien. Anschließend schickte er Arnautovic zurück in die Kabine.
Doch damit war die kuriose Begegnung mit der Polizei noch nicht beendet. Als Arnautovic später als einer der Ersten in den Teambus einsteigen wollte, saß dort bereits Mario Balotelli und telefonierte. Arnautovic wollte seinen Teamkollegen offenbar erschrecken und klopfte von außen heftig gegen die Scheibe.
Daraufhin kamen erneut Polizisten angerannt und hielten den Österreicher ein weiteres Mal für einen Fan. „Auf einmal kamen sechs Polizisten und schrien: Stop, Stop. Wieder war ich am Boden“, erzählt Arnautovic.
Co-Trainer musste Arnautovic bremsen
Erneut musste sein damaliger Co-Trainer zur Rettung kommen. Anschließend habe dieser dem Österreicher eine klare Ansage gemacht: „Marko, steig jetzt in den Bus ein und geh nicht mehr raus. Du bleibst hier sitzen und gehst nicht mehr raus.“
Heute kann Arnautovic über die kuriosen Szenen lachen. Die Geschichte passt zugleich zu seinem damaligen Auftreten: Im Livestream sprach der Offensivspieler selbst von einer gewissen jugendlichen Frechheit und erzählte noch weitere amüsante Geschichten aus seiner Karriere.
Mittlerweile ist aus dem einstigen Jungstar eine Führungspersönlichkeit geworden. Arnautovic ist Österreichs Rekordtorschütze, führte das ÖFB-Team zur WM 2026 und steht aktuell bei Roter Stern Belgrad unter Vertrag.








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