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OHLSDORF/WELS. Unter großem Medienandrang hat heute, Montag, der Prozess gegen einen 15-Jährigen im Landesgericht Wels begonnen, der einen Amoklauf an einer Ohlsdorfer Schule geplant haben soll.

Foto: APA, (Archiv/Pfarrhofer)/HERBERT PFARRHOFER
Foto: APA, (Archiv/Pfarrhofer)/HERBERT PFARRHOFER

Die Verhandlung startete  verspätet, weil der Transport mit dem Angeklagten im Stau steckte. 

Die Amokpläne des Burschen dürften recht konkret gewesen sein. Er ist nicht nur wegen gefährlicher Drohung und unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt, sondern auch wegen Nazi-Schmierereien und Kinderporno-Besitzes.

Da ihn ein Gutachten als gefährlich einstuft, droht ihm zusätzlich zu fünf Jahren Haft eine Einweisung in eine Anstalt. Sein Verteidiger ist der bekannte Anwalt Werner Tomanek. Staatsanwalt in dem Prozess ist Günther Diplinger, der Vorsitzende Richter Wolfgang Brandmair. Ein Urteil soll noch heute gesprochen werden.


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