OÖ KulturEXPO 2027 wird zur Entdeckungsreise durch das UNESCO-Welterbe
OÖ. Die OÖ KulturEXPO 2027 wird den Blick auf das Kultur- und Natur-Erbe Oberösterreichs freigeben: Von April bis Dezember 2027 stehen bei der zweiten Ausgabe des Großformates das UNESCO-Welterbe und Immaterielle Kulturerbe in Oberösterreich im Mittelpunkt. Der Blick gilt aber nicht nur dem Erbe und der Vergangenheit, sondern geht darüber hinaus.

Nach der Premiere im Brucknerjahr 2024 geht die OÖ KulturEXPO 2027 in die zweite Runde – und lädt ein: „Schau drauf“.
Von Hallstatt über Pfahlbauten bis Donaulimes
Im Mittelpunkt stehen die vier UNESCO-Welterbestätten in Oberösterreich.
- die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut
- die prähistorischen Pfahlbauten in Attersee und Mondsee
- der Donaulimes entlang der Donau
- sowie die alten Buchenwälder und Buchenurwälder im Nationalpark Kalkalpen.
Immaterielles Kulturerbe
Ergänzt werden sie durch das Immaterielle Kulturerbe mit regionalen Traditionen und Handwerkstechniken in den verschiedensten Regionen Oberöstereichs – sei es der Lichtbratlmontag in Bad Ischl, der Mühlviertler Blaudruck oder der Innviertler Landler. Aber zum Beispiel auch das Maultrommelspiel, der Ebenseer Fetzenzug, das Flammen von Keramik, die Linzer Goldhaube, das Wissen um das Handwerk der Zuckerbäckerei oder das Wissen und die Praxis der Bestatter zählen zum anerkannten Immateriellen Kulturerbe. Die Liste ist erstaunlich lang.
Blick in die Zukunft
Anlass für die EXPO-Themenwahl sind auch mehrere Jubiläen: Unter anderem feiert das UNESCO-Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut sein 30-jähriges Bestehen. Auch der Nationalpark Kalkalpen blickt auf 30 Jahre zurück.
Unter dem Motto „Schau drauf“ möchte die KulturEXPO zeigen, dass Kultur- und Naturerbe nicht nur Zeugnisse der Vergangenheit sind, sondern auch Orientierung für die Zukunft geben können. Geplant sind Ausstellungen, Kunstprojekte, Vermittlungsprogramme und Veranstaltungen im ganzen Bundesland.
Die KulturEXPO 2027 gliedert sich dabei in fünf Themenbereiche: „Schau zurück“, „Schau hin“, „Schau weiter“, „Schau drauf“ und „Schau raus“. Sie verbinden Geschichte, Gegenwart und Zukunft und zeigen, welche Bedeutung das kulturelle Erbe heute und für kommende Generationen hat.
„Erbe hat auch mit Verantwortung zu tun“
„Wir sind schon in großer Vorbereitung auf die OÖ KulturEXPO 2027, gerade auch was die Vermittlung angeht“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Denn: „Erbe hat auch mit Verantwortung zu tun“. Aufgrund des Themas werde wieder große inhaltliche und regionale Breite beim „Großformat“ des Kulturlandes OÖ gegeben sein. „Die OÖ KulturEXPO 2027 macht dieses einzigartige Kultur- und Naturerbe sichtbar und erlebbar.“
„Wir wollen unser gemeinsames Erbe unter die Leute bringen, uns damit auseinandersetzen, es künstlerisch reflektieren und hinterfragen. Wir sehen unser Erbe auch als Zukunftsressource“, so Landeskulturdirektorin Margot Nazzal.
Auch sie unterstreicht den großen Stellenwert der Vermittlung. „Die UNESCO-Welterbestätten werden bei der OÖ KulturEXPO zu lebendigen Plätzen, die es zu entdecken gilt.“
Eingebunden werden dabei natürlich wieder die Gemeinden und auch Vereine. Das sei auch eines der Erfolgsgeheimnisse, so Stelzer.
Kultur zum Entdecken und Mitmachen
Die Angebote richten sich an Familien, Schulen und alle Kulturinteressierten. Geplant sind unter anderem spezielle Programme für Schulen, Crash-Kurse, Entdeckertage in den Welterbestätten sowie eine Sammelaktion rund um die vier UNESCO-Stätten. Ziel ist es, Kultur verständlich, spannend und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.
Weitere Infos und Termine werden in den kommenden Monaten auf www.kulturexpo.at veröffentlicht.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden