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OÖ. Das Land OÖ informiert die Bevölkerung zur empfohlenen Corona-Auffrischungsimpfung nun auch mit einem Impfrechner. Mit der Online-Berechnungshilfe lässt sich leicht ermitteln, wann individuell die Auffrischung empfohlen wird.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

„Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger mit diesen Maßnahmen rechtzeitig und direkt zum einen über die dringende Empfehlung des Nationalen Impfgremiums für die dritte Impfdosis informieren, zum anderen über die vielen Impfmöglichkeiten, die wir dafür in den kommenden Monaten anbieten. Zum Impfen stehen selbstverständlich all unsere Angebote von den Impfstraßen über die niedergelassenen Ordinationen bis hin zu den regionalen Pop-Up-Impfaktionen und dem Impfbus zur Verfügung. Ich appelliere an alle, sich an die Empfehlungen zu halten und den Impfschutz aufrecht zu halten, um sich gut gegen diesen gefährlichen Virus zu schützen“, appelliert Gesundheitslandesrätin LH-Stv. Christine Haberlander.

Auffrischung nach sechs bis zwölf Monaten

Das Nationale Impfgremium (NIG) empfiehlt eine weitere Impfdosis – abhängig von Alter, Risikogruppe und verabreichtem Impfstoff – nach sechs bis zwölf Monaten. Daher wird das Land OÖ in den kommenden Wochen eine Informationsoffensive starten und als ersten Service daraus alle Bevölkerungsgruppen schriftlich per E-Mail über die Möglichkeiten und Termine für diese empfohlenen Folgeimpfungen informieren. Begonnen wird mit jenen Menschen, die sich bis Ende April zur Impfung registriert haben bzw. impfen haben lassen.

Impfrechner online

Zudem bietet das Land Oberösterreich ab sofort auch eine Online-Berechnungshilfe auf www.ooe-impft.at an. Mit dieser können alle den empfohlenen Zeitraum für ihre weitere Impfdosis ermitteln. Gefragt wird nach Datum der bisherigen Impfung, bekommenen Impfstoff und Kriterien wie Alter.

50 Prozent in Alten- und Pflegeheimen haben dritte Impfung

Das Land Oberösterreich hat am 7. September mit den Auffrischungsimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen begonnen. Die sogenannte „dritte Dosis“ erhalten gemäß den Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums zunächst ältere Menschen und Risikopatienten in den Alten- und Pflegeheimen sowie den Krankenanstalten. Mehr als 50 Prozent der vollimmunisierten Bewohner haben die dritte Dosis mittlerweile erhalten.

Johnson&Johnson, genesen, Antikörper

Hingewiesen wird auch darauf, dass der Impfschutz nach einmaliger Verabreichung des Impfstoffes von Johnson&Johnson durch eine weitere Dosis frühestens 28 Tage nach dem Erstimpftermin verbessert werden kann. Dafür soll vorzüglich ein mRNA-Impfstoff zur Anwendung kommen. Personen, die eine Covid-19-Impfung mit einer Dosis Johnson&Johnson erhalten haben und von Covid-19 genesen sind, sollen eine zweite Impfdosis sechs bis neun Monate nach der Erstimpfung erhalten.

Generell gilt für Genesene bei der Auffrischungsimpfung, dass sie eine weitere Impfdosis in den empfohlenen Abständen erhalten, wenn sie bisher nur einmal geimpft wurden. Bei Genesenen, die bereits zwei Impfdosen erhalten haben, ist eine weitere Dosis bis auf weiteres nicht notwendig.

Auch wenn Antikörper im Blut nachweisbar sind, empfiehlt das Nationale Impfgremium eine zusätzliche Impfdosis. Bislang gibt es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, bei welchem Antikörperbefund ein ausreichender Immunschutz besteht.

 


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